Titelaufnahme

Titel
Documenta Center of Information and Communication / von Clemens Bernhofer
VerfasserBernhofer, Clemens
Begutachter / BegutachterinSteixner, Gerhard ; Berthold , Manfred ; Karner, Franz ; Seidl, Michael ; Bauer, Peter
Erschienen2011
Umfang151 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)documenta center
Schlagwörter (EN)documenta center
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-41670 Persistent Identifier (URN)
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Documenta Center of Information and Communication [36.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die documenta ist eine der größten zeitgenößischen Ausstellungen weltweit, mit stetig steigenden Besucherzahlen. Darum entschloss sich die documenta Verwaltung einen Wettbewerb zum Entwurf eines temporären Informations und Kommunikationszentrums auszuschreiben. Dieser ist Thema meiner Diplomarbeit. Dabei werden Themen wie Pavillonbau im Allgemeinen, Nachhaltigkeit und Temporarität behandelt. Drei Entwurfansätze werden erläutert und verdeutlichen die Entwicklung des Entwurfes. Der ausgearbeitete Entwurf kann zu 80% aus Gerüstsystemen der Firma Layher konstruiert werden und bewältigt dabei jegliche statische und räumlichen Herausforderungen. Der größte Vorteil dieser Systeme ist allerdings deren Wiederverwendbarkeit nach den 100 Tagen der Nutzung. Dieser pragmatische Ansatz vereint das Konzept (Bewegung, Offenheit, Zwei Ebenen, etc.) mit der angestrebten Temporarität einer solchen Struktur.

Dabei kann mit Leichtigkeit das Raumprogramm erfüllt und bei Bedarf erweitert werden. Durch die Verwendung von Kassettendächern ist der Großteil des Informations- und Kommunikationszentrums stützenfrei. Dies gewährleistet Freiheit und Flexibilität in der Grundrissgestaltung.Die gesamte Hülle des Gebäudes ist zweischalig, mit transluzenten Protectsystemplatten an der Außen- sowie weißer Textilplane an der Innenseite ausgeführt. Diese Materialien generieren ein helles und schlichtes Ausstellungs und Präsentationsumfeld für Künstler und Documenta. Das Gebäude soll nicht mit der Umgebung und Kunst konkurrieren, sondern den Künstlern und Besuchern eine Plattform zur Präsentation und Austausch schaffen; Information,Kommunikation und Interaktion sind die Ziele. Die Fassade kann Innen wie Außen dafür genutzt werden. Ob als Informationsfläche, Besucherinteraktionsfläche, Medienfassade oder für Visuals jeglicher Art; die Fassade bietet wie der Grundriss viel Flexibilität.

Zusammenfassung (Englisch)

excerpt of the announcement; During the documenta exhibitions, the city of Kassel, in cooperation with the documenta and Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH, hosts an international clientele, who comes to see the greatest world display of contemporary art for 100 days. It can be noted that the number of visitors has steadily increased.

The d12, for example, registered the greatest visitor numbers in the history of the documenta. A major part of its visitors, before and after the exhibition, find themselves in the downtown area of Kassel looking for places of information, communication as well as the exchange of ideas. Up until now, containers had been put up housing a variety of functions.

Since these containers do not follow a structured textual or urban master plan and are more or less randomly placed as needed in the city, new architectural solutions are sought.

During the 13th documenta, a temporary centre of information and communication is planned to be placed in the city of Kassel, a hybrid space housing several functions during the 100 day venue. Next to different areas such as a lecture room, event stage, press centre, shop or bookstore, gastronomy and documentation area, also a series of necessary ancillary functions have to be included in the planning.

Beyond the draft concept of a central facility, smaller satellites are to be spread at significant locations in Kassel which will house additional functional units such as cash desks, shops, cloak rooms and service points.