Titelaufnahme

Titel
The Aut|look : Zentrum für österreichisches Modedesign / von Tanja Divoky
Weitere Titel
The Aut-look
VerfasserDivoky, Tanja
Begutachter / BegutachterinAlsop, William
Erschienen2011
Umfang67 Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Modedesign / Österreich / Wien / Schweizergarten
Schlagwörter (EN)Fashion Design / Austria / Vienna / Schweizergarten
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-41002 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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The Aut|look [6.03 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gibt es in Wien Einrichtungen/Läden/Geschäfte, die österreichisches Modedesign anbieten? Die Frage ist definitiv mit einem "Ja" zu beantworten. Die Strukturen sind klein, meist sind Geschäftsräume und Werkstatt eine Einheit und Designer, Produzent und Verkäufer bilden eine Personalunion. Die Adressen sind oft nur "Insidern" bekannt. Die kleinen Geschäftslokale die sich meist aus Kostengründen in gering frequentierten Nebenstraßen befinden, erschweren durch die oft sehr enge und private Atmosphäre eine unbeschwerte Auseinandersetzung mit Design und erzeugen Verkaufsdruck. Anders ist es nahezu unmöglich an heimisches Design heranzutreten. Die meisten Inhaber bekannterer Läden, weigern sich österreichische Mode anzubieten, da keine Nachfrage vorhanden ist. Zwar wurden durch Initiativen wie beispielsweise der MQ Vienna Fashion Week rund um das Museumsquartier bereits andere Ansätze gefunden, doch ist es immer noch schwierig die breite Masse der Modeinteressierten anzusprechen. Thema dieser Arbeit ist es für die Modedesign Szene Österreichs einen organisierten Raum zu erarbeiten, der Designern die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren, den künstlerisches Austausch zu intensivieren und das Thema heimisches Design einem größeren Publikum zugänglicher zu machen.

Dieser Ort soll als neutrale Verbindung zwischen den vielen Labels und der breiten Öffentlichkeit agieren und dazu beitragen, die darin vertretenen heimischen Designer bekannter zu machen.

Der Aufbau dieser Arbeit gliedert sich in zwei wesentliche Bereiche:

Zunächst wird die aktuelle Situation der österreichischen Modeszene beleuchtet, um einen Einblick in das Geschehen der österreichischen Modeszene und ein Verständnis für diese Thematik zu vermitteln. Neben der Entwicklung der Designszene innerhalb Wiens werden sowohl ehemalige als auch aktuelle Organisationen und Fördereinrichtungen vorgestellt, die einen wesentlichen Beitrag zur zukünftigen Modestadt Wien liefern konnten.

Basierend auf den angestellten Recherchen, unter Einbeziehung der heimischen Designszene mittels Befragungen und Interviews wird im zweiten Teil dieser Arbeit ein Konzept für einen baulichen Entwurf für Österreichs Modeszene vorgestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Are there spaces in Vienna which are dedicated to Austrian fashion design? The obvious answer is "yes," however these little known insider spaces are often a jumble of studio, workstation, showroom, office and store.

These cramped spaces scattered accross the city are often hidden in side streets and alleys for cost efficiency. What some may describe as an insider haunt is really an underdeveloped store concept where the designers have limited opportunities to showcase their designs and reach their target market. In contrast, commercial spaces in high visibility areas are largely taken by the more prominent designers or their mass market counterparts.

Due to small scope of the Austrian Fashion industry, there is little support from the large commercial space inhabitors or shop owners as they argue that there is not enough demand for local designers. To counter the demise of the Austrian fashion industry, some initiatives have been undertaken in an aim to eliminate these questions of profitability. The MQ Vienna Fashion Week and the availability of design space in the Museums Quarter have helped promote awareness of the homegrown industry. Whilst the supply is supported, the demand is still at an elementary stage. In response, this work aims to create a space for the Austrian fashion scene to address both demand and supply by offering designers the opportunity to exchange ideas with fellow designers and to interact with a broader market. The project sees the space as a neutral place where different labels can be showcased to the public and awareness of local designers is fostered. The work is divided into two distinct areas. Firstly, the current situation of the Austrian fashion industry is analysed in order to identify the needs of the industry and the potential of the project.

Furthermore, past and current contributors to the Austrian fashion industry will be considered in relation to their influence on its future development of Vienna as a fashion haven. These analyses are based on primary (interviews and questionnaires) and secondary research. In response to the findings, the project model will address the noted shortcomings and capitalise on opportunities for development.