Titelaufnahme

Titel
Bauträgerwettbewerb - eine Chance für Architekten? : zum Wettbewerbswesen im Sozialen Wohnbau der Stadt Wien von 1919 bis 2010 / von Fanny Stöcker
VerfasserStöcker, Fanny
Begutachter / BegutachterinAigner, Anita
Erschienen2011
UmfangII, 110 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bauträgerwettbewerb/ Wettbewerb/ Sozialer Wohnbau/ Architekten/ Wettbewerbssituation
Schlagwörter (EN)Developer's competition/ competitive being/ social residential construction
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-40735 Persistent Identifier (URN)
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Bauträgerwettbewerb - eine Chance für Architekten? [0.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand dieser Arbeit ist das Wettbewerbswesen im Sozialen Wohnungsbau der Stadt Wien von 1919 bis 2010. Die für breite Bevölkerungsschichten erschwingliche Wohnversorgung lag nach den beiden Weltkriegen in Wien weitgehend in Hand der Kommunen. Seit den 1980er Jahren nehmen sich jedoch zunehmend gemeinnützige Bauvereinigungen dieser Aufgabe an. Dieser Entwicklung folgend tritt seit 1995 die Stadt Wien nicht mehr als Auslober für Realisierungswettbewerbe im Wohnbau in Er-scheinung, sondern der Wohnfonds_Wien mit Bauträgerwettbewerben. Ziel der Arbeit ist es, die Effekte dieser Veränderung in der Wettbewerbskultur zu untersuchen und einzuschätzen, wie sich die Einführung der Bauträgerwettbewerbe für die Berufsgruppe der freiberuflichen Architekten ausgewirkt hat. Um die Veränderungen fassbar zu ma-chen, werden die Strukturen der Wettbewerbssituation von 1919 bis 1995 mit den Strukturen der Situation nach 1995 verglichen. Es wird aufgezeigt, wie sich die wohn-baupolitischen und magistratsinternen Rahmenbedingungen für Wettbewerbe im So-zialen Wohnungsbau verändert haben. Da speziell die Ausschlussmechanismen und die von Seite freiberuflicher Architekten am Wettbewerbswesen geübte Kritik von Interesse sind, werden historische Stellungnahmen und gegenwärtige, zum Teil im Rahmen von Experten-Interviews gewonnene Reaktionen systematisch aufbereitet. Am Ende dieser Arbeit werden Vorschläge unterbreitet, wie das Verfahren bei Bauträgerwettbewerben verbessert werden könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

The intention of this thesis is to investigate the competition in social housing development of Vienna from 1919 to 2010. The residential care affordable to broad social classes after both world wars in Vienna was to a great extent in the hand of municipality.

Nevertheless, since the 1980s non-profit housing companies have taken care of this task increasingly. This development led to the disappearance of the city of Vienna as principal since 1995 for the realization of competitions in the residential construction but has been taken up by Wohnfonds_Vienna. The aim of the work is to examine and to estimate the effects of this change in competitive culture and as to how the implementation of the developer's competitions has affected the professional guild of the freelance architects. To make the changes tangible, the structures of the competitive situation are being compared from 1919 to 1995 in contrast to the structures of the situation after 1995. It is indicated how things have changed, like the residential housing politics and the city's magistrate internal general conditions of competitions in social housing. Especially of interest are the exclusion mechanisms and the criticism of freelance architects in regard to the workable competitions which are being practiced. Historical and present statements are systematically processed partly within the scope of reactions of expert's interviews. At last, this work tries to propose improvements in the method of developer's competitions.