Titelaufnahme

Titel
Klappbrücke Lobau : Planung und Modellversuch / von David Wimmer
VerfasserWimmer, David
Begutachter / BegutachterinKollegger, Johann ; Blail, Susanne
Erschienen2010
Umfang163, 35 Bl. : 6 gef. Kt. ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Klappbrücke / Lobau / Donauradweg / Brückenklappverfahren
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-40156 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Klappbrücke Lobau [13.3 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Radverkehr gewinnt in verkehrstechnischer, umweltverträglicher und touristischer Sicht immer mehr an Bedeutung. Im Zuge einer Machbarkeitsstudie der MA 29 - Brückenbau und Grundbau wurde eine alternative Streckenführung im Bereich des OMV Zentraltanklagers Lobau ausgearbeitet, welche zur Überquerung der Ölhafeneinfahrt ein Brückentragwerk benötigt. Diese Fuß- und Radwegbrücke soll eine Streckenvariante ermöglichen, die das gegenwärtige Gefährdungspotential für Radfahrer, durch die gemeinsame Benutzung eines Fahrbandes mit dem Schwerverkehr, minimiert. Weiters soll eine Streckenverkürzung erreicht werden und durch die Einbindung der landschaftlichen Gegebenheiten die Attraktivität, in Hinblick auf "Radfahren in der Natur", steigen. Aufgabe dieser Diplomarbeit ist es diese für die alternative Streckenführung benötigte Brücke zu entwerfen, die in keiner Weise den Schiffsverkehr einschränkt und gleichzeitig ohne wesentliche Höhenunterschiede der Radwegtrasse auskommt. Es entstand der Entwurf einer Klappbrücke, welche im Zuge der Diplomarbeit berechnet und wegen ihrer Einzigartigkeit in einem Modellversuch, der den Klappvorgang simuliert, erprobt wird.

Für die Bereitstellung der Hubenergie wurde ein Konzept entwickelt, welches den Anforderungen der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit entspricht.

Die Diplomarbeit soll die Machbarkeit des neuen Klappmechanismus demonstrieren und eine Basis für die Entscheidung hinsichtlich der möglichen Realisierung des Projektes sein.

Zusammenfassung (Englisch)

Cycling is getting more and more important in an ecological, touristy and traffic avoiding way. In the course of a feasibility study, commissioned by the MA 29 - "Brückenbau und Grundbau", an alternative traffic routeing for the theme-cycle-path Danube on the premises of the OMV Zentraltanklager has been located. The new route requires a bridge to cross the port entrance and should prevent the current situation of the traffic lane being shared by cyclists and heavy-good vehicles.

Furthermore, achieving a shortened cycle-path and increasing the attractiveness by integrating the landscape with regard to "cycling in the nature" is one of the primary targets.

The purpose of this master thesis is to design a bridge, which is necessary to realise the new cycle-path and to avoid creating a barrier for the shipping traffic without raising the height level of the bicycle route. In the course of this thesis the bridge construction is going to be calculated, built and tested in a field experiment. The experiment is essential, because of the singularity of this new lifting bridge. The draft is based on the concept of the new bridge construction method called "balanced lift method".

In order to lift the bridge deck in an ecological and economic way, a new concept of energy supply has been developed.

This master thesis should demonstrate the feasibility of this new lifting bridge method and should constitute a foundation for the decision to realise this project.