Titelaufnahme

Titel
Das naturgefahrenbezogene Planungsinstrumentarium unter Berücksichtigung des Klimawandels / von Florian Hornyik
VerfasserHornyik, Florian
Begutachter / BegutachterinKanonier, Athur
Erschienen2011
Umfang90 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Naturgefahren / Klimawandel
Schlagwörter (EN)natural hazards / climate change
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-38734 Persistent Identifier (URN)
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Das naturgefahrenbezogene Planungsinstrumentarium unter Berücksichtigung des Klimawandels [5.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Großteil der wissenschaftlichen Welt erkennt den Klimawandel und dessen anthropogenen Ursprung als erwiesenes Faktum an. Prognosen zu Veränderungen des Klimas unterliegen noch großen Schwankungen, besonders wenn man versucht, mehrere Jahrzehnte in die Zukunft zu blicken. Lässt man alle Unsicherheiten außer Acht, sieht es doch sehr stark danach aus, dass es in Zukunft in Folge des Klimawandels in Österreich vermehrt zu Naturgefahrenereignissen kommen wird. Vor allem Hochwasserereignisse dürften sich aufgrund einer Verschiebung des Niederschlages und einem Anstieg der Temperatur häufen.

Gerade in einem gebirgigen Land wie Österreich, in dem der Dauersiedlungsraum sehr begrenzt ist und Naturgefahren von je her das Siedlungsverhalten beeinflusst haben, ist es essentiell, über Informationsquellen zu vorhandenen und künftigen Gefährdungen verfügen zu können. Siedlungsgebiete, die heute als ungefährdet gelten, könnten und einigen Jahrzehnten nicht begehbar sein. Umgekehrt könnte es natürlich auch zur Entspannung in heute bereits gefährdeten Gebieten kommen.

Die verschiedenen Raumordnungsgesetze der Länder gehen auf sehr unterschiedliche Weise mit dieser Thematik um. Dies reicht von einer völligen Ausklammerung von Naturgefahren im Vorarlberger Raumordnungsgesetz, bis hin zu genauen Vorgaben, in welchen Gefährdungszonen gebaut werden darf, wie dies in Niederösterreich der Fall ist. Fest steht dass in Österreich allgemein ein Nachholbedarf herrscht wie mit (sich verändernden) Gefährdungen planerisch umgegangen werden muss. Oft entsteht durch unklare Zielformulierungen und Bestimmungen ein Ermessensspielraum, der verschiedene Interessen gegenüberstellt, wo es eigentlich nur ein Interesse geben sollte, den Schutz der Menschen und Siedlungen.

Zusammenfassung (Englisch)

Most of todays scientists approve of the climate change and its anthropogenic origin as an established fact. Forecasts of changes in climate are still subject to large fluctuations, especially if you try to look several decades ahead. Disregarding all the uncertainities, it seems like there will be an increasement of natural hazards in future, due to the climate change in Austria. Particulary flood events are expected to increase based on the rise of percipitation and temperature.

Especially in a mountainious country like Austria, where the space for permanent setteling is very limited, natural hazards always took influence on the way of setteling down. Hence it is of essential importance to have information about present and future threats available. Settlements that are nowadays considered to be save could be regarded as dangerous in the future. Conversely, a recovery of already vulnerable areas is also possible. Those are interesting questions of spatial planning, challanging a reaction to this changes. The information about hazards is provided by the risk zone maps of the BWV and the WLV. Anyhow there is an increased need of change regarding the currently used instruments of spatial planning. The various planning laws of the countries follow diverse leads of dealing with that issues.

Which ranges from a complete exclusion of natural hazards in the Vorarlberg Spatial Planning Act, to exact specifications concerning building in endangered zones, in lower Austria. Indistinct intentions and regulations however can lead to a margin of discretion which opposes different interests to each other where actually only one point should be of interest: the protection of humans and settlements.