Titelaufnahme

Titel
Optimale Energieauskopplung aus Abfallverbrennungsanlagen / von Roland Rauner
Verfasser / Verfasserin Rauner, Roland
Begutachter / BegutachterinHaider, Markus ; Rechberger, Helmut
Erschienen2011
Umfang87 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Müllverbrennung / Kraftwerk Exergiefluß / Kraftwerk Energiefluß / Kraftwerksimulation mittels IPSEpro / vollversorgbare Haushalte / Wärmepumpe / Energieeffizienz
Schlagwörter (EN)waste incineration plant / plant exergy stream / plant energy stream / plant simulation with IPSE pro / to provide households with energy / heat pump / energy
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-38711 Persistent Identifier (URN)
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Optimale Energieauskopplung aus Abfallverbrennungsanlagen [4 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Auf nationaler und europäischer Ebene wird aktuell über die Energieffizienz der Müllverbrennung diskutiert. Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Frage ob Strom- oder Fernwärmeproduktion bei der Abfallverbrennung effizienter ist. Dazu wird anhand von Fallbeispielen verschiedener Müllverbrennungsanlagen untersucht, mit welcher Variante das energetische Optimum erreicht werden kann.

Als Refernzanlage wird die "Hoog Rendoment Afval Verwerkings Installatie" Müllverbrennung in Amsterdam herangezogen. Diese Anlage erzeugt zu 100% Strom. Mit Hilfe der Simulationssoftware IPSEpro wird der reale Aufbau abgebildet und detailliert simuliert. Diese Müllverbrennung wird in einem zweiten Schritt in eine vergleichbare "Kraft-Wärme-Kopplungs" Anlage, also mit Strom- und Fernwärmeproduktion, umgebaut.

Für die jeweiligen Kraftwerktypen werden die Exergie- und Energieflüsse detailliert dargestellt, wobei die Exergie den nutzbaren Anteil der Energie darstellt.

In einem weiteren Schritt wird die Nutzung des Stromes bzw. der Fernwärme im Haushalt untersucht. Hierfür werden für die Haushaltsbedarfe Heizen, Kühlen, Warmwasser und Strom 12 Versorgungsmöglichkeiten untereinander verglichen.

Mittels der ermittelten durchschnittlichen Bedarfe österreichischer Haushalte kann so für das vielversprechenste Szenario eine Anzahl an versorgbaren Haushalten ermittelt werden.

Das Ergebnis dieser Arbeit besagt, dass der maximale Vorteil an vollversorgten Haushalten der "Kraft-Wärme-Kopplungs" Anlage, gegenüber der "100% Strom" Anlage, im Jänner rund 30% ausmacht. Dieser Vorteil geht im Sommer zurück.

Die Kernaussage dieser Diplomarbeit ist, dass die Kraft-Wärme-Kopplung eine größere Anzahl an Haushalten versorgen kann und daher vorzuziehen ist.

Zusammenfassung (Englisch)

In austria and the European Union there is an ongoing discussion about energy efficiency.

The thesis evaluated the question, if electricity- or a long-distance heat is more efficient in a waste incineration.

For this evaluation different cases are evaluated, to find the way that represents the energy optimum.

The reference garbage incineration plant is the "Hoog Rendoment Afval Verwerkings Installatie" in Amsterdam.

This plant produces 100% electricity. Through the simulation software IPSEpro the real plant is pictured and simulated in detail. Then this simulated plant is rebuilt into a combined heat and power plant. The exergy and energy streams are shown in detail. The exergy is the useable part of the energy.

Then the usage of the electricity and the long-distance in the households is examined. For this purpose the household heat-, cool-, hot water- and electricity demand 12 supply possibilities are compared.

Through the average demand of Austrian households the best use is shown and the quantity of supplied households can be calculated.

The result of the work says that the power-heat coupling is about 30% better in January than the electricity plant. This advantage is decreasing in the summer.

The main result is that the power-heat coupling can supplies a larger number of households and so it's the better solution.

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