Titelaufnahme

Titel
Secondary electron yield on cryogenic surfaces as a function of physisorbed gases / Asena Kuzucan
VerfasserKuzucan, Asena
Begutachter / BegutachterinStöri, Herbert ; Benedikt, Michael
Erschienen2011
Umfang155 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Sekundär Elektronen Ausbeute / Elektronenwolke / Kryogenie / Physisorption / Konditionierung
Schlagwörter (EN)Secondary electron yield / Electron cloud / Cryogenics / Physisorption / Conditioning
Schlagwörter (GND)Tieftemperatur / Oberfläche / Gas / Physisorption / Sekundärelektron
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-38070 Persistent Identifier (URN)
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Secondary electron yield on cryogenic surfaces as a function of physisorbed gases [4.6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im LHC kann die Elektronenwolke, induziert durch die Photoelektronen, Gasionisation und die Sekundärelektronen, welche von den Wänden der Beamline emittiert werden, eine Begrenzung der Leistung sein. Die Elektronenwolke induziert eine Wärmebelastung des Kryo-Systems, löst Druckerhöhung, Zunahme der Emittanz und Strahlinstabilitäten aus. Schlussendlich wird die Elektronenwolke die sogenannten Strahl-Lebensdauer beschränken. Strahl induzierte Elektronenmultiplikation, welche durch die oszillierende Bewegung der Photeelektronen und energiearmer Sekundärelektronen zwischen den Wänden der Vakuumkammer ausgelöst wird, repräsentiert ein potentielles Problem für die Maschine. Die Sekundärelektronen- Ausbeute (SEY- Secondary Electron Yield) ist einer der wichtigsten Parameter für den Aufbau der Elektronenwolke und die Multiplikation Phänomen. Die Elektronenwolke kommt zu Stande, wenn SEY der Metalloberfläche hoch genug für die Elektronenmultiplikation ist. Dieser Parameter ist mit Proben im Zimmertemperatur reichlich untersucht worden aber Frage hinsichtlich des Verhaltens bei tiefen Temperaturen bleibt ungelöst. In der Tat hängt SEY bei tiefen Temperaturen stark an der Natur der pysisorbierten Gasen und an der Bedeckung der Oberfläche ab.

In dieser Arbeit ist die SEY bei tiefen Temperaturen gemessen und die Resultate werden präsentiert. Von besonderem Interesse ist die Veränderung der SEY als eine Funktion der Gasadsorption, da die meisten Gase, vor allem CO, CO2 und CH4 im LHC an den kryogenischen Teilen der Maschine kondensieren. Neben diesen Gasen wurden -wegen seiner Bedeutung als Kalibriergas für die meisten Manometer und Pumpen auch Messungen mit N2 durchgeführt. Noch dazu wurden Messungen mit Kr gemacht, um die Ergebnisse mit den bestehenden Publikationen vergleichen zu können. Um ein besseres Verständnis über das Verhalten der SEY als Funktion der Gasadsoption zu erwerben, wurde Messungen über die Austrittsarbeit durchgeführt. Das UHV System für die Messungen der SEY an kryogenischen Oberflächen ist mit einem Probenhalter, womit man eine Probe auf kryogenischen Temperaturen abkühlen kann, einer Elektronenquelle für die Primärelektronen und einem Messsystem für Probenstrom und Sekundärelektronenstrom ausgestattet. Zusätzlich braucht man ein Gasinjektionsystem um definierte Mengen von Gasbedeckungen mit verschiedenen Gasen produzieren zu können. In diesem System wurde die Probe (Cu, Al, elektropolierten Cu, Nb und C) auf 4.7K abgekühlt, mit einer Elektronenkanone bestrahlt und der Strom an der Probe und an dem Kollektor wurde gemessen. Die Austrittsarbeit wurde mit einer Kelvin-Sonde erfasst.

Zusammenfassung (Englisch)

In LHC the electron cloud induced by photoelectrons, gas ionization and secondary electrons emitted from the beam pipe walls could be a limitation of the performance. The electron cloud induce heat load on the cryogenic system, cause pressure rise, emittance growth and beam instabilities, which in the end will limit the beam's lifetime.

Beam- induced multipacting, which can arise through oscillatory motion of photoelectrons and low-energy secondary electrons bouncing back and forth between opposite walls of the vacuum chamber during successive passage of proton bunches, represent therefore a potential problem for the machine. The secondary electron yield (SEY) is one of the key parameters for the electron cloud build up and multipacting phenomenon. An electron cloud occurs if the metal surface secondary electron yield is high enough for electron multiplication. This parameter has been extensively studied on room temperature samples but uncertainties remain for samples at cryogenic temperature. Indeed, at low surface temperature SEY is strongly dependent on the nature of the physisorbed gases and on the surface coverage. In this work the secondary electron yield (SEY) at cryogenic temperatures has been measured and the results are presented. Of particular interest is the variation of the SEY with the gas coverage as most gases especially CO, CO2, and CH4 in case of LHC condense on the cryogenic parts of the machine. In addition to these gases measurements have been performed with N2, because of its importance as calibration gas for most of the pressure gauges and pumps. Also measurements with Kr have been done, to compare the results with existing works. In order to acquire a better understanding about the behaviour of SEY as a function of different gas coverage, measurements of work function have been made.

The measurements of the SEY at cryogenic surfaces require a UHV system with a sample holder which can be cooled down to cryogenic temperatures, a source of primary electrons and detection of sample current and secondary electron current. In addition a gas injection system is necessary to produce variable coverage with different gases. In the present system the sample (Cu, Al, electro-polished Cu, Nb and C) was cooled down to 4.7K, irradiated with an electron gun and currents were measured on the sample and on a collector electrode. Work function was measured with a Kelvin Probe.