Titelaufnahme

Titel
Bambu Rusun - Wohnraum für Jakartas niedrige Bevölkerungsschicht / von Marlies Rosenberger
VerfasserRosenberger, Marlies
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
Erschienen2011
Umfang193 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bambus / Wohnbau / Sozialer Wohnbau / Jakarta / Indonesien / Entwurf
Schlagwörter (EN)Bamboo / residential building / social housing / Jakarta / Indonesia / conceptual design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-37960 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Bambu Rusun - Wohnraum für Jakartas niedrige Bevölkerungsschicht [51.96 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit sozialem Wohnbau in Jakarta, der Hauptstadt von Indonesien. Um die intensive Auseinandersetzung mit der urbanen tropischen (Wohn-) Kultur aufzuzeigen, ist dieses Buch in zwei Abschnitte gegliedert. Die ersten 5 Kapitel widmen sich der Erörterung landes- und stadtspezifischer Gegebenheiten, den unterschiedlichen Formen von Wohnbau in Jakarta sowie der Bedeutung des traditionell vorherrschenden Baumaterials Bambus. Im 6. Kapitel werden dann der aus der umfassenden Recherche hervorgehende Entwurf sowie der gewählte Bauplatz vorgestellt.

Die Stadt hat eine Bevölkerungsdichte von ca. 1300 Einwohner/km. Ein Großteil der Menschen lebt in heruntergekommenen Slumgebieten, sogenannten Kampungs. Dies sind dorfähnliche, meist eingeschossige Strukturen. Besonders im Stadtzentrum, wo die Grundstückspreise in den letzten Jahren immer weiter stiegen, werden Lösungen für die massiven Dichteprobleme gesucht. Ein mehrgeschossiger sozialer Wohnbau, entwickelt aus den traditionellen Siedlungen soll einen Lösungsvorschlag bieten, in dem das soziale Gefüge der nachbarschaftlichen Gemeinschaft erhalten bleibt. Der gewählte Bauplatz befindet sich im Herzen Jakartas in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Senen. Die Slumgebiete entlang der Gleise sollen laut dem neuen Masterplan bis 2030 geräumt werden. Diese Arbeit soll einen Lösungsvorschlag bieten, das Wohngebiet mit den Gleisen zu vereinbaren. Der Entwurf bietet sowohl soziale Wohnungen als auch Produktionsstätten und Verkaufsräume. Das Erscheinungsbild wird definiert durch unterschiedliche öffentliche, halböffentliche und private Freiflächen.

Zusammenfassung (Englisch)

This work deals with housing problems in Jakarta, the capital city of Indonesia. The book is divided into two parts, a theoretical research and a design part. In the first three chapters, some important facts about Java and Jakarta are explained. The fourth chapter is devoted to the discussion of the housing situation in Jakarta. Chapter five deals with the importance of bamboo as the traditionally dominant building material. The design part is consolidated in the sixth chapter.

Jakartas population density reaches about 1300 inhabitants per square kilometer. A large number of people are living in so-called kampungs.

These are rural agglomerations in the urban context and consist mostly of one storey high buildings. The residents live in poor conditions.

Especially in the city center, where property is getting more and more expensive, solutions for the massive density problems are sought after.

The traditional settlements have to be developed into a new urban form of residential building. A multi-storey building, based on the ideas of the urban village, could provide more density, while retaining the social fabric of the neighborhood community. A building site was chosen due to its location in the city center and the nearby train station Senen. Due to the Jakarta Masterplan 2030, the slum areas near the rails should be cleared. In that approach, many residents would have to be resettled. The concept offered in this paper shows a solution , where the people can stay in their neighbourhood. The design project combines social housing and production facilities as well as shopping areas and offers a large urban open space, as well as public green zones and private terraces.