Titelaufnahme

Titel
Policy implications in dynamic models of drug supply and demand / von Maria Huka
VerfasserHuka, Maria
Begutachter / BegutachterinTragler, Gernot
Erschienen2010
Umfang114 S. : zahlr. graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Operations Research/ Drogenmodel/ Drogenpolitik/ Epidemiologische Modelle
Schlagwörter (EN)Operations research/ drugmodel/ drug policy/ epidemics
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-37732 Persistent Identifier (URN)
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Policy implications in dynamic models of drug supply and demand [2.28 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit analysiert ein dynamisches Drei-Zustands Model des illegalen Drogenkonsums. Neben Personen, die für den Drogeneinstieg empfänglich sind und Drogenkonsumenten wird hier auch die Kapazität des Drogenangebots als dritte Zustandsvariable betrachtet.

Außerdem hängt der Einstieg in den Drogenkonsum vom Preis ab, der wiederum wird durch Angebot- und Nachfrage bestimmt. Das Model wird mit zwei verschiedenen Datensätzen analysiert, einerseits für die Kokain Epidemie in den Vereinigten Staaten von Amerika und andererseits für den injizierten Drogenkonsum in Australien.

Im ersten Teil wird das unkontrollierte Model beschrieben und untersucht, unter anderem werden Sensitivitäts- und Bifurkationsanalysen durchgeführt. Der zweite Teil widmet sich dem Angebotsschock als Kontrollinstrument.

Die besten Jahre und die Kosteneffizienz für eine Reduktion des "Drogenstocks" in der Höhe von 50 % für mehrere Startwerte werden ermittelt. Außerdem werden verschiedene Möglichkeiten die sozialen Kosten zu ermitteln verglichen und die unterschiedlichen empfohlenen Maßnahmen werden erörtert. Im Anschluss werden die verschiedenen Möglichkeiten die sozialen Kosten zu berechnen gewichtet und die Untersuchungen wiederholt. Eine vorläufige Schlussfolgerung ist, dass die Resultate stark von der Art und Weise abhängen wie die Kosten gemessen werden, aber auch von den Anfangswerten und dem Verhältnis zwischen Drogenkonsumenten und Kapazität des Drogenangebots.

Abschließend wird die Abhängigkeit des Models von der Preiselastizität der Initiation analysiert.

Insgesamt liefert die Parametrisierung für die Vereinigten Staaten die interessanteren Ergebnisse aufgrund der konvexen Einstiegsfunktion in den Drogenkonsum.

Zusammenfassung (Englisch)

In this thesis a three-state dynamic model of illicit drug consumption is analyzed. Not only the number of people who are susceptible to initiating into drug use and the active users but also the current throughput capacity of the supply network of drugs is taken into consideration. Furthermore, initiation into drug use is price dependent, with the price itself depending on the relative sizes of supply and demand capacity. We run the evaluations for two different parameterizations, i.e., for the cocaine epidemic in the United States and the injection drug use (IDU) in Australia.

In the first part the uncontrolled model is described and analyzed, and some sensitivity and bifurcation analyses are carried out.

The second part is devoted to the effects of the control instrument "enforcement". We determine the optimal years in the epidemic for a supply reduction by 50\% and we investigate the cost-efficiency of such a depression with respect to several initial values. In addition, we compare different ways to measure the social costs and discuss the diverse policy implications they imply. Moreover, we combine the different social cost functionals by weighting them appropriately and rerun our analyses. One anticipated conclusion is that the results strongly depend on the way we measure the social costs as well as the initial values and the relation between drug users and the drug stock.

Finally, we look at the price elasticity of initiation, because previous work tells us that the elasticity level has a strong impact on the policy conclusions.

In summary, the U.S. parameter case turned out to be more interesting, presumably because of the convex initiation function, contrary to the concave one describing the feedback effect between susceptibles and users in the Australian IDU epidemic.