Titelaufnahme

Titel
Das fremde Haus. : die Rolle der Architektur in der Planung und Realisierung einiger Wohnbauprojekte der nationalen und internationalen Hilfsorganisationen auf Nias / von Mia Mechler
VerfasserMechler, Mia
Begutachter / BegutachterinLehner, Erich ; Gruber, Petra
Erschienen2010
Umfang139 S. : 1 CD-ROM ; zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)NGO / Indonesien / Nias / Wiederaufbau / Planung / Implementierung / Hilfsorganisation
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-37422 Persistent Identifier (URN)
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Das fremde Haus. [7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der Diplomarbeit "Das fremde Haus" von Mia Mechler wird die Rolle der Architektur in der Planung und Realisierung einiger Wohnbauprojekte der nationalen und internationalen NGOs auf Nias analysiert. Auf der Basis eigener Experteninterviews und Fotodokumentationen vor Ort sowie der Analyse von Plänen der Hausprojekte der Organisationen werden einige Wiederaufbauprojekte und die damit verbundenen baulichen und sozialen Veränderungen dokumentiert und unter bestimmten Aspekten verglichen. Nach einer Darstellung der Vorarbeiten, der Recherchen und der Datenerhebung vor Ort sowie der Auswertungsmethoden werden zunächst in einer Kurzdarstellung die Insel Nias und ihre Einzigartigkeit hinsichtlich Geschichte, Kultur, Religion, Architektur und ihrer Menschen beschrieben und die Situation des Wiederaufbaus skizziert. Im Vergleich der vier Wiederaufbauprojekte kommen Hintergründe, Schwerpunkte, unterschiedliche Designs und Einflussfaktoren darauf zur Sprache. Weitere Analyseaspekte sind die Erdbebensicherheit, bezogen auf Material, Konstruktion und Grundstück, die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Ressourcenknappheit und die Nachhaltigkeit der Aufbauarbeiten sowie der Umgang mit der sozialen und baulichen Umwelt, sowohl in der Phase der Planung als auch der Implementierung. Die Selbstbauweise in den Projekten wird unter den Gesichtspunkten der Partizipation der Menschen vor Ort beschrieben und innerhalb der ökonomischen, sozialen, organisatorischen oder auch institutionell bedingten Grenzen betrachtet. Ebenso werden die Differenzen der Bauprojekte hinsichtlich ihrer Zugänge im Spannungsverhältnis von Technik- und Sozialorientierung untersucht.

Zuletzt werden die Grundprobleme, die besonderen Schwierigkeiten, aber auch Perspektivansätze aus der Sicht der interviewten ProjektmitarbeiterInnen, sowohl die Planung als auch die Implementierung betreffend, vor dem Hintergrund ihrer bisherigen Erfahrungen skizziert und die Ergebnisse der Analyse als Grundlage für die Entwicklung von neuen Perspektiven bei künftigen Projekten ähnlicher Art dargestellt.