Titelaufnahme

Titel
Verwaltungsstruktur und Stadtplanung : Behörden der planenden Verwaltung als Organisationen und Planungstheorie als Quelle von Institutionen im Sinne der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie / von Felix Sternath
Weitere Titel
The structure of public adminstration and urban planning. Planning departments as organizations and planning theory as source of institutions according to the new institutionalism in organizational analysis
Verfasser / Verfasserin Sternath, Felix
Begutachter / BegutachterinHamedinger, Alexander
Erschienen2009
Umfang133 S. : Ill.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2009
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Neoinstitutionalismus / Organisationstheorie / Behörden der planenden Verwaltung / Verwaltungsstruktur / Planungstheorie / formelle Organisationsstruktur / rationale Planung / liberale Planung / kommunikative Planung
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-36472 Persistent Identifier (URN)
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Verwaltungsstruktur und Stadtplanung [1.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das übergeordnete inhaltliche Ziel der Arbeit ist eine Darstellung jener Vorzüge, die sich für die Planungstheorie, die Planungspraxis sowie die Planungsausbildung aus einer Betrachtung von Behörden der planenden Verwaltung im Sinne der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie ergeben. Damit soll erreicht werden, dass die formelle Organisationsstruktur von Behörden der planenden Verwaltung als Untersuchungsgegenstand leichter erfassbar wird und damit verstärkt in das Zentrum der Aufmerksamkeit in Planungstheorie, Planungspraxis und Planungsausbildung rückt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine dreistufige Annäherung sinnvoll:

Erstens bedarf es einer gesammelten Darstellung der Vorteile einer neoinstitutionalistischen Betrachtungsweise von Organisationen im Allgemeinen. Darauf aufbauend gilt es zweitens, die Relevanz einer Betrachtung von Behörden der planenden Verwaltung als Organisationen im Sinne der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie nachvollziehbar zu begründen. Drittens soll dafür exemplarisch die Nützlichkeit einer Betrachtung von Elementen der Planungstheorie als Institutionen im Sinne der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie verdeutlicht werden.

Aus diesen drei aufeinander aufbauenden Unterzielen ergibt sich der folgende Aufbau der vorliegenden Arbeit:

Als Grundlage der Überlegungen wird ein kompilatorischer Überblick über die zentralen Organisationstheorien geboten und sodann die neoinstitutionalistische Organisationstheorie als die der Arbeit zugrunde liegende Theorie vorgestellt. Diesem Vorhaben wird aufgrund der auf den ersten Blick fehlenden fachlichen Nähe zur Raumplanung einiges an Raum und Aufmerksam zuteil, um das erforderliche Grundverständnis von Organisationstheorie zu vermitteln.

Darauf aufbauend wird eine Verknüpfung zur Raumplanung hergestellt, indem Verwaltungsbehörden und hier allen voran Behörden der planenden Verwaltung als Organisationen im Sinne der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie dargestellt werden. Mithilfe anschaulicher Beispiele wird diese Verknüpfung nachvollziehbar gemacht und somit eine Annäherung an Behörden der planenden Verwaltung als Organisationen erleichtert, um das vernachlässigte Thema der formellen Organisationsstruktur von Behörden der planenden Verwaltung greifbar zu machen.

Zuletzt wird eine Einbettung der Planungstheorie in die institutionellen Umwelt durchgeführt. Dafür werden jene Elemente der die letzten fünf Jahrzehnte dominierenden planungstheoretischen Ansätze herausgearbeitet, die sich mit der formellen Organisationsstruktur von Behörden der planenden Verwaltung befassen. Damit wird zum einen exemplarisch gezeigt, was eine Betrachtung von Behörden der planenden Verwaltung als Organisationen im Sinne der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie leisten kann, zum anderen wird verdeutlicht, welche Rolle der Planungstheorie in dieser Betrachtungsweise zuteil wird.

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