Titelaufnahme

Titel
Luftschadstoffemissionen aus dem Verkehrssektor : Emissionsreduktionspotenzial durch verkehrslenkende Maßnahmen im Hinblick auf die Kyotovereinbarungen Österreichs am Beispiel der Stadt Salzburg / von Jakob Leitner
VerfasserLeitner, Jakob
Begutachter / BegutachterinEmberger, Günter
Erschienen2010
Umfang113 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Raumplanung / Verkehr / Emissionen / Salzburg / Stadt / Modell / MARS
Schlagwörter (EN)urban plannings / transport / emissions / Salzburg / city / model / MARS
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-36376 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Luftschadstoffemissionen aus dem Verkehrssektor [23.07 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, die Wirkungen gezielter Maßnahmen im Verkehrsbereich der Stadt Salzburg im Hinblick auf die Luftschadstoffemissionen abzuschätzen. Mit Hilfe eines integrierten Flächennutzungs- und Verkehrsmodells (MARS) wird das Verkehrssystem der Stadt Salzburg modelliert und dessen Emissionsniveau für das Basisjahr (2001) ermittelt. In verschiedenen Szenarien, die jeweils Maßnahmenpakete für die unterschiedlichen Verkehrsträger beinhalten, werden zukünftige Verkehrssituationen auf einen Zeitraum von 30 Jahren simuliert. Diese Maßnahmen orientieren sich vorwiegend am "Räumlichen Entwicklungskonzept" (REK) der Stadt Salzburg, das 2008 beschlossen wurde. Mittels Modellsimulation können die zukünftigen Emissionen des Verkehrssektors abgeschätzt werden und mit den umweltpolitischen Zielsetzungen der Stadt zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in Relation gebracht werden.

Das Ergebnis zeigt, dass es in erster Linie restriktiver Maßnahmen für den motorisierten Individualverkehr bedarf, um signifikante Verlagerungen auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel und daraus resultierende Reduktionen der Verkehrsemissionen erreichen zu können.

Dennoch bewirken die simulierten Maßnahmen in Summe bestenfalls eine Emissionsreduktion auf das Niveau von Mitte der 1990er Jahre.

Die umweltpolitischen Ziele der Stadt Salzburg drohen somit im Verkehrsbereich verfehlt zu werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this master thesis is to estimate the effects of traffic policies on green house gas emissions from the transport sector of the city of Salzburg. Therefor the transport system of the city is modelled by using an integrated land use and transport model (MARS), which allows to calculate the green house gas emissions for the underlying base year (2001).

Different scenarios in which certain measures directly adressed to the different modes of transport are included, will be simulated over a period of 30 years.

The measures are based on the actual concept of spatial development (REK) of the city of Salzburg, a policy renewed in 2008. Future emission levels for each scenario can be calculated via model simulation to evaluate if the environmental targets of emission reduction can be achieved. The results of the analysis lead to the conclusion that it is in highest priority necessary to apply restrictive measures concerning motorised individual traffic, if significant changes in the modal share and resulting emission reductions should be reached. However, the ambitious target of the city of Salzburg will not be achieveable in the transport sector. Even if all simulated measures are taken, the emission level at the end of the simulation will just reach a level comparable with the middle of the 1990s.