Titelaufnahme

Titel
Collaborative music consumption through mobile devices / von Jakob Frank
VerfasserFrank, Jakob
Begutachter / BegutachterinRauber, Andreas ; Mayer, Rudolf
Erschienen2010
UmfangVIII, 90 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)mobile Endgeräte / Interaktion / Benutzerstudie / Playlistgenerierung / Musikwelten / Musiklandkarten
Schlagwörter (EN)mobile devices / interaction / multi-user / user study / playlist generation / music spaces / music maps
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-36056 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Collaborative music consumption through mobile devices [9.41 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das immense Wachstum von verfügbaren Musiksammlungen in digitaler Form erfordern neue Zugriffs- und Interaktionsmöglichkeiten.

Es existieren viele verschiedene Ansätze wie Musiksammlungen organisiert und durchsucht werden können, die aber nur selten über einfache Titellisten hinausgehen. Eine neue Herangehensweise, Playlisten einfach und schnell zu erstellen, bieten Musiklandkarten mit ihrem interaktiven und intuitiven Zugang zu großen Musiksammlungen. Sie erzeugen einen musikalischen Raum in dem durch die Auswahl einer Region oder durch Einzeichnen eines Pfades schnell und einfach Playlisten erstellt werden können. Dieser Ansatz soll in der hier vorliegenden Arbeit von unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet werden.

Die Metapher, eine Playlist als Pfad durch einen musikalischen Raum zu sehen, soll im Zuge einer kleinen Benutzerstudie untersucht werden. Die Qualität von Playlisten aus unterschiedlichen Quellen wird dazu mit ihrer visuellen Darstellung im musikalischen Raum in Zusammenhang gesetzt, um so die Stärken und Schwächen der Metapher zu erkennen. Des weiteren sollen die Erkenntnisse dazu beitragen, die Qualität von automatisch generierten Playlisten zu verbessern.

Basierend auf der oben genannten Metapher werden verschiedene neue Ansätze zum kooperativen Musikgenuss präsentiert. Dabei müssen Vorschläge und Wünsche von unterschiedlichen Benutzern beachtet werden und in Einklang gebracht werden. Von den vielen verschiedenen Möglichkeiten werden einige mit ihren Vor- und Nachteilen gezeigt und diskutiert.

Um diese bisher theoretischen Konzepte auf eine praktische Basis zu setzten wird außerdem eine prototypische Anwendung vorgestellt, welche die Verwendung eines musikalischen Raums zur Erstellung von Playlisten auch auf mobilen Endgeräten ermöglicht. Des weiteren erlaubt die Anwendung die kooperative Verwendung des musikalischen Raums durch mehrere Benutzer.

Diese neuen Konzepte ermöglichen vielfältige neue Szenarien wie Musik in Zukunft konsumiert werden kann. Nicht nur der kooperative Ansatz erlaubt neuartige Anwendungen, auch eine allgegenwärtige Verbreitung vom musikalischen Räumen sind ein viel versprechendes Thema. Die Verschränkung von virtuellen und realen (musikalischen) Räumen kann speziell durch die Einbindung von mobilen Endgeräten erleichtert und verbessert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The immersive growth of digitally available audio files calls for novel forms of interaction and consumption. There are many different approaches how to navigate and organize audio collections, but most of them do not offer much more than some kind of scrolling through lists, sometimes fancier, often not. A novel form of playlist creation is possible through Music Maps, which provide a interactive and intuitive interface to large music collections by creating a musical space where playlists are created by selecting regions on a map or by drawing trajectories on a map. This thesis discusses this theme from different points of view:

The Path-Metaphor of playlists on Music Spaces will be investigated to identify strengths and weaknesses of the underlying techniques used to create the above mentioned Music Maps. To achieve this, user generated playlists will be compared to playlists created with the metaphor and outstanding differences and common properties are calculated. This analysis is then used to identify the weaknesses of the Path-Metaphor.

The information gained in this analysis process will further help to understand how, and based on which principles, human users create playlists. This will again help to improve the quality of automated created playlist.

Based on the Path-Metaphor, different approaches to enable Collaborative Music Consumption will be presented. Suggestions and requests from different users have to be considered when creating a collaborative playlist. There are many ways how to do this - some of them will be presented with their pros and cons.

To bring these, so far theoretical, concepts onto a practical basis, a prototype application for portable devices is then presented. This application will allow to use Music Maps on mobile devices by individual users and, to add the cooperative and multi-user aspect, provide different approaches of Collaborative Music Consumption.

The results of the so far mentioned work enables manifold scenarios of new ways of music consumption. Not only the collaborative and multi-user aspect opens new applications, but also the ubiquitous usage of musical spaces is a promising area. The combination of real and virtual musical spaces can be further propagated by including mobile clients which allow to quickly switch from the one setting to the other.