Titelaufnahme

Titel
Alternative Antriebe und Kraftstoffe im Straßengüterverkehr und deren Auswirkung auf die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 / Ernst Höckner
VerfasserHöckner, Ernst
Begutachter / BegutachterinHaas , Reinhard ; Kloess, Maximilian
Erschienen2009
Umfang180 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Straßengüterverkehr / Alternative Kraftstoffe / Alternative Antriebe / Hybrid / LKW / Elektroantriebe / Biodiesel / CNG / Treibhausgase / Dieselmotor
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-35482 Persistent Identifier (URN)
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Alternative Antriebe und Kraftstoffe im Straßengüterverkehr und deren Auswirkung auf die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 [2.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Zahl der Lastkraftwagen in Österreich und die jährlichen Transportleistungen steigen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges kontinuierlich. Es ist auch in Zukunft von einem weiteren Anstieg auszugehen. Damit einher geht ein stetiger Anstieg der Treibhausgasemissionen im Güterverkehrssektor.

Anfangs werden der Straßengüterverkehr in Österreich und der konventionelle Antrieb untersucht, um somit die Voraussetzung für alternative Antriebskonzepte für Lastkraftwagen in absehbarer Zukunft auszuloten.

Für eine Emissions-Trendwende im Antriebsbereich sind zwei grundsätzliche Konzepte möglich. Man kann entweder auf alternative Kraftstoffe in gewohnten Verbrennungskraftmaschinen oder auf die Verwendung elektrischer Antriebe setzen.

Alternative Kraftstoffe sind bereits jetzt in vielfältiger Form verfügbar. Es wird herausgearbeitet, inwiefern welche Kraftstoffe in naher Zukunft für den Straßengüterverkehr eine Rolle spielen könnten. Ökologische Betrachtungen und Wirtschaftlichkeit stellen weitere wesentliche Punkte jedes behandelten Kraftstoffes dar. Die Perspektiven elektrischer Antriebe in Lastkraftwagen sind durchaus ambivalent. Ohne zusätzlichen Verbrennungsmotor ist vor allem die Energiespeicherung in reinen Batteriefahrzeugen das Hauptproblem.

Heutige Batterien sind teuer und lassen noch keine großen Reichweiten zu. Für hybrid-elektrische Nutzfahrzeuge, welche mit kleineren Batterien das Auslangen finden, sind die Aussichten positiver. Im letzten Abschnitt werden selbst erstellte Emissionsszenarien präsentiert, die nahe legen, dass bei realistischer Abschätzung die Treibhausgasemissionen bis 2020 nicht reduziert werden können. Man muss eher danach trachten, den zu erwartenden Anstieg möglichst gering zu halten. Außerdem sind Maßnahmen, die im Sinne konventioneller Effizienzsteigerungen und/oder der Reduzierung des Anstiegs der Transportleistung wirken, bis 2020 effektiver als die Substitution durch alternative Antriebskonzepte.