Titelaufnahme

Titel
Katastrophenmanagement am Beispiel der Gestaltung des Stadtzentrums in Nagaoka / von Marcus Grundnigg
VerfasserGrundnigg, Marcus
Begutachter / BegutachterinSimoncsics, Emmerich
Erschienen2009
Umfang89 Bl. : 1 CD-ROM ; Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Katastrophenmanagement / Stadtzentrum / Hochhaus / Erdbeben / Nagaoka /
Schlagwörter (EN)crisis management / city center / skyscraper / earthquake / Nagaoka
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-35221 Persistent Identifier (URN)
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Katastrophenmanagement am Beispiel der Gestaltung des Stadtzentrums in Nagaoka [36.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die japanische Stadt Nagaoka befindet sich etwa 250km nordwestlich von Tokio auf der Hauptinsel Honshu. Als Symbol für die Stadt haben die Bewohner den Phönix gewählt, er steht für etwas das schon verloren geglaubt war, aber im neuen Glanz wieder erscheint. Die Wahl dieses Stadtsymbols hat ihren Ursprung in der teils unglücklichen Stadtgeschichte. Sie wurde in den Boshin Kriegen im Jahr 1868 während der Meiji Restauration von Regierungstruppen erobert und zerstört. Der zweite Weltkrieg und besonders schwere Erdbeben in den Jahren 1964 und 2004 erschütterten die Stadt in regelmäßigen Abständen. Aufgrund dieser Ereignisse bestehen in Nagaoka keine historisch wertvollen Gebäude mehr, architektonische Wahrzeichen sind der Bahnhof und die Brücke über den Shinano River. Eine architektonische Identität der Stadt sucht man jedoch vergeblich. In diesem Projekt wird das Stadtzentrum Nagaokas neu Konzipiert und das Rathaus in Form eines Hochhauses als architektonische Identität der Stadt im Entwurf bearbeitet. Vom Bahnhof aus kommt man über den Bahnhofsvorplatz auf den Platz der Geschichte und zwischen zwei kleineren Hochhäusern auf den Hauptplatz auf dem sich das Rathaus befindet. Im Hinblick der stetigen Erdbebengefahr in Japan und der damit verbundenen Probleme im Katastrophenfall Menschen die ihre Wohnungen und Häuser verloren haben unterzubringen, wurde unter dem Hauptplatz ein Konzept ausgearbeitet, welches im "Normalfall" Nutzungen wie zum Beispiel Restaurants, Ausstellungsflächen oder ein öffentliches Bad beherbergt und im Katastrophenfall zur Unterbringung von bis zu 2000 Personen umgewandelt werden kann. So sollen Folgekatastrophen aufgrund fehlender funktionierender Unterbringungsmöglichkeiten verhindert werden.