Titelaufnahme

Titel
Bau- und nachbarrechtliche Grundlagen des Mobilfunks / Habeler, Willibald
VerfasserHabeler, Willibald
Begutachter / BegutachterinWedenig, Hermann
Erschienen2005
Umfang78 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2005
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-35126 Persistent Identifier (URN)
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Bau- und nachbarrechtliche Grundlagen des Mobilfunks [1.17 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dieser Arbeit wurde der Versuch unternommen, das Thema der mobilen Kommunikation in seiner Gesamtheit und in seinen wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Facetten darzustellen. Dabei zeigt sich, dass der Mobilfunk zum jetzigen Zeitpunkt in sehr viele Lebensbereiche hineinspielt, welche angefangen von einer grundlegenden Änderung unseres Kommunikationsverhaltens über die öffentliche Diskussion und über mögliche gesundheitliche Auswirkungen bis hin zu einem hohen wirtschaftlichen Stellenwert des Telekommunikationssektors geprägt sind. Alle diese Entwicklungen sind angesichts der noch jungen Lebensdauer der Technologie im Fluss, sodass von der vorliegenden Arbeit nicht erwartet werden kann, dass sie zu bestimmten Fragen abschließende Antworten liefert. Umso weniger ist aus heutiger Sicht abzusehen, welche Entwicklungen die mobile Kommunikation in Zukunft nehmen wird und welche neuen Formen von Medien und Inhalten sie noch hervorbringt. Diese Situation ist durchaus vergleichbar mit historischen Erfindungen, von denen zunächst ebenso wenig absehbar war, welche Bedeutung sie zu einem späteren Zeitpunkt erlangen würden. So war die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg und damit die erstmalige Möglichkeit einer ungehinderten Verbreitung von Inhalten notwendige Voraussetzung für die Entwicklung des Gedankens der Aufklärung. Die Erfindung der Eisenbahn, die es erstmalig ermöglichte, große Distanzen in einer bis dahin unvorstellbaren Geschwindigkeit zu überwinden, war der Beginn des Zeitalters der industriellen Revolution. Und schließlich wurde mit der Erfindung des Fernsehens im 20. Jahrhundert als erstes Massenmedium der Beginn des Medienzeitalters als jene Epoche eingeläutet, in der Informationen weltweit in Echtzeit verbreitet werden konnten. In vergleichbarer Weise schafft mobile Kommunikation erstmals die Möglichkeit, unabhängig von Ort und Zeit - ubiquitär - mit wem auch immer zu kommunizieren, um damit dem Begriff der Mobilität eine weitere Dimension hinzuzufügen. Die künftige Entwicklung dieser Technologie und ihr Nutzen für die Gesellschaft werden entscheidend davon abhängen, inwieweit es international wie auch national gelingt, die Dynamik dieses Prozesses durch Schaffung eines geeigneten regulatorischen, wirtschafts- und rechtspolitischen Umfelds aufrecht zu erhalten und dabei auftretende Spannungsfelder in vorausschauender und verantwortlicher Weise in Einklang zu bringen.