Titelaufnahme

Titel
UniSono Linz : Neugestaltung der Anton Bruckner Privatuniversität für Musik, Schauspiel und Tanz [auf den ehemaligen Schloss Hagen Gründen] in Linz-Urfahr / von Alexander Gstöhl
VerfasserGstöhl, Alexander
Begutachter / BegutachterinCernek, Walter ; Krec, Klaus ; Berthold, Manfred
Erschienen2010
Umfang93 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Universität / Musik / Schauspiel / Tanz / Linz / Neubau / Konzerthalle / Schule / Bruckneruni
Schlagwörter (EN)university / music / drama / dance / performing / arts / Linz / recreation / concerthall / school
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-34847 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Schon seit längerem ist Linz in aller Munde. Die Nominierung, zur Kulturhauptstadt Europas, hat ihres dazu beigetragen. Verschiedenste Kulturhäuser bieten ein breit gefächertes Angebot. Linz vollzieht einen bedeutenden und raschen Imagewandel, von der Industriestadt zum kulturellen und musikalischen Brennpunkt einer ganzen Region.

Als eine von fünf Ausbildungsstätten für Musik, Schauspiel und Tanz des Landes ist die Anton Bruckner Privatuniversität wesentlich an der Forcierung des kulturellen Lebens beteiligt. Die stetige Zunahme an Studienangeboten und Steigerung der Studentenzahlen haben jedoch dazu geführt, dass mehrere Abteilungen der Anton Bruckner Universität in verschiedenen Gebäuden, die über das ganze Stadtgebiet von Linz verteilt sind, untergebracht werden mussten. Um dem zunehmenden Verwaltungsaufwand und Kommunikationsproblem entgegen zu wirken, wurde Anfang 2009 ein europaweiter Wettbewerb, für die Gestaltung einer neuen Universitätslandschaft auf den ehemaligen Schloss Hagen Gründen in Linz Urfahr, ausgeschrieben. Genau an diesem Punkt setzt diese Arbeit an.

Architektur und Musik sind Raumkünste und können Atmosphären erzeugen.

Sowie sich die Musik in Zukunft verändern wird, so wird sich auch die Architektur anpassen müssen. Neue Formen und Strukturen erweitern die Möglichkeiten der Musik und fördern den Austausch mit der Stadt. Anhand gebauter und geplanter universitärer Bauten werden aktuelle Tendenzen in der Architektur untersucht und weiterentwickelt. Neben architektonischen und städtebaulichen Einflussfaktoren beschäftigt sich diese Arbeit vor allem mit sozial gesellschaftsrelevanter Fragen. Hierzu wird die Universität als vielfältiges Instrument verstanden und definiert. Die Universität als soziales Zentrum und Nährboden einer Gesellschaft wird ebenso unter die Lupe genommen, wie die Schaffung von Forschungseinrichtungen für den optimalen Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis. Als Bühne und Kommunikationsplattform für Lehrende und Lernende wird die Universität stets mit neuen Heraus- und Anforderungen konfrontiert. Technische Erfindungen und die Entwicklung von neuen Lernmethoden wie "E-Learning" sind wichtige Einflussfaktoren, die es zu berücksichtigen gibt. Anhand eines finalen Projektes werden die genannten Theorien hinterfragt und angewandt. Die Schaffung einer flexiblen Universitätslandschaft und Integration der Musik in die Öffentlichkeit wird angestrebt.