Titelaufnahme

Titel
Experimetelle Untersuchung des viskoelastischen Verhaltens von Eis / Florian Schrems
VerfasserSchrems, Florian
Begutachter / BegutachterinLackner, Roman
Erschienen2010
Umfang56 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)viskoelastisches Materialverhalten / Eis / Kriechen / E-Modul
Schlagwörter (EN)VISCOELASTIC BEHAVIOUR / ice / creep
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-32828 Persistent Identifier (URN)
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Experimetelle Untersuchung des viskoelastischen Verhaltens von Eis [2.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das viskoelastische Materialverhalten von Eis spielt unter anderem bei gefrorenem Boden eine entscheidende Rolle. Bis lang waren in der Literatur nur wenige Anhaltswerte über die Kriecheigenschaften von Eis zu finden. Durch einaxiale Druckversuche mit einer 24h andauernden Kriechphase und einer 12h andauernden Entlastungsphase wurde der Verlauf der Kriechverformung und dem anschließendem Rückkriechen aufgezeichnet und danach analysiert. Diese Versuche wurden an zylindrischen Eiskörpern durchgeführt. Diese Probekörper wurden nach einem selbst entwickelten Herstellungsverfahren erzeugt. Einschlüsse von Luftporen oder sonstigen Stoffen würden das Verhalten beeinflussen und mussten ausgeschlossen werden.

Dabei wurden Kriechparameter bei Temperaturen von -5C und -10C ermittelt. Mit einem geeignetem Rechenmodell wurde der Verlauf der Stauchung nachgefahren und mit dem Versuchsergebnissen vergleichen.

Dabei wurden die ermittelten Kriechparameter verwendet und optimiert.

Um eines Aussage über die Druckfestigkeit tätigen zu können wurden die Eiszylinder am Ende des Versuchs bis zum Bruch belastet. Bei der Auswertung wurde eine zulässige Druckspannung in N/mm ermittelt. Die Auswertung erfolgte mittels der Gauß'schen Glockenkurve.

Der Elastizitätsmodul wurde anhand der Laststeigerung am Beginn des Versuchs, mit dem Lastabsinken am Ende der Kriechphase und der Laststeigerung bis zu Versagen auf drei verschiedene Arten ermittelt und die Ergebnisse vergleichen. Zusätzlich ist mittels Ultraschallversuchen ein dynamischer E-Modul für Eis bestimmt worden.