Titelaufnahme

Titel
Investitionskriterien für Investitionen in 1A Einkaufszentren in CEE / Dennis van de Merwe
VerfasserMerwe, Dennis van de
Begutachter / BegutachterinTeufelsdorfer, Herwig
Erschienen2009
UmfangV, 77 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-32060 Persistent Identifier (URN)
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Investitionskriterien für Investitionen in 1A Einkaufszentren in CEE [0.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Obwohl sich der Markt für Investitionen in CEE mittlerweile bereits gut etabliert hat, begann das eigentliche Investieren in diesen Markt erst vor 5 Jahren und hat sich im Sinne von Transaktionssummen rasch aufgebaut. CEE hat den Übergang von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft schon hinter sich gebracht und bietet gute Möglichkeiten für ausländische Investoren, obwohl auch CEE derzeit nicht von der Finanzkrise verschont bleibt. Nichtsdestotrotz sind die Märkte in CEE komplett internationalisiert und ziehen internationale Großunternehmen sowie Retailer an. Die Immobilientypen, in die am meisten investiert wird, sind nach wie vor Büroobjekte und Einzelhandelsobjekte, wobei deren Anteil am gesamten Investitionsmarkt leicht eingeschränkt wird und Platz für andere Immobilientypen (Logistikimmobilien, Wohnhäuser etc.) geschaffen werden muss. Die Anforderungen an 1A Einkaufszentren sind hier groß, weil sie komplexe Mietstrukturen sowie operationelle Prozesse aufweisen und dadurch sehr empfindlich auf das Geschehen am Markt reagieren. Das Investieren in CEE geschieht hauptsächlich anhand von "Share Deals", die zirka 95% der gesamten Investitionen ausmachen. Es gibt mehrere Arten von Strategien, die Investoren anwenden, um ihr Portfolio zu verwalten. Doch gerade in Zeiten der Finanzkrise sind es die Defensivstrategien, die meiner Meinung nach an Bedeutung gewinnen. Gerade aufgrund des schnellen Wachstums des Immobilienmarktes in CEE - und im Zuge dessen der steigenden Preise für 1A Objekte - und der derzeitigen Finanzkrise, ist es für Investoren umso wichtiger geworden zu beurteilen, ob die gewählte Investitionsstrategie richtig war - sprich ob das Potenzial eines bestimmten Marktes zu einer bestimmten Zeit vorhanden war - oder ob ein anderes Land zu einem bestimmten Zeitpunkt ein größeres Potenzial gehabt hätte. Das Potenzial eines bestimmten Marktes erachte in Anbetracht der derzeitigen Finanzkrise als Investitionskriterium in spezifischen Einkaufszentren für genauso wichtig, denn die Finanzkrise hat schließlich eine grenzüberschreitende Wirkung. Welche sind nun die potenziellen Märkte laut diesem Modell? Sind die CEE Märkte tatsächlich interessant für Investoren, sprich haben sie die makroökonomische Kluft gedichtet? Die Antwort ist, "Ja, die Kluft zwischen CEE und EU ist zwischen 2003 und 2007" kleiner geworden, wobei Tschechien hier im Vergleich zu den anderen CEE Ländern als Markt für Investitionen in 1A Einkaufszentren einen eindeutigeren Vorsprung hat. Obwohl sich dieses Modell sehr gut eignet, um ein Gefühl für das Potenzial eines bestimmten Marktes zu einer bestimmten Zeit zu entwickeln, kann es nicht an sich als Investitionskriterium gehandhabt werden. Bei der Wahl eines Investitionsobjektes gibt es mehrere Faktoren, die eine Rolle spielen - auch Faktoren, die nicht messbar und abschätzbar sind, wie uns die derzeitige Finanzkrise eines Besseren belehrt.