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Title
Ländlicher Raum - Intervention : Umnutzung eines Vierkanthofes plus Zubau eines Bettenhauses im niederösterreichischen Mostviertel / von Gabriele Amon
Additional Titles
Rural Area - Intervention - Conversion of a quadrangular barnyard plus annexe of a hotel located at the lower austrian mostviertel
AuthorAmon, Gabriele
CensorDworsky, Alfons
Published2009
Description73 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)ländlicher Raum / Umnutzung / Vierkanthof / Soziologie / Wirtschaft / Landschaft / Siedlungs-, Flur- und Gehöftformen / Regionales Bauen / Instrumentarium / Bauernsterben
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-31221 Persistent Identifier (URN)
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Ländlicher Raum - Intervention [22.57 mb]
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Abstract (German)

Bauernsterben, Landflucht, leerstehende Höfe - Der Teufelskreis, dass der ländliche Raum unattraktiver wird, soll mithilfe regionaler Initiativen durchbrochen werden.

Der ländliche Raum - oft wenig geschätzt und wahrgenommen - wird interdisziplinär von vielen Fachrichtungen erforscht.

Der soziale Wandel der letzten Jahrzehnte brachte die Lösung des Dorflebens von der Landwirtschaft und Annäherungen der Stadt-Land-Gegensätze. Eine (sozialräumlich) günstige Wohnsituation, naturnahes, vielfältig nutzbares Wohnumfeld, Überschaubarkeit stellen Zukunftschancen dar. Die Landwirtschaft hat sich seit der "Industriellen Revolution" stark verändert. Geofaktoren, wie Grund und Boden, Klima, Lage schwinden, Kulturfaktoren werden wichtiger.

Bäuerliche Anwesen sind "durch immer erneute Einpassung wirtschaftlicher und geistiger Ziele in naturgegebene Möglichkeiten entwickelt worden, der Funktionswandel des ländlichen Raumes hat seit dem 2. Weltkrieg ländliche Siedlungsstrukturen verändert.

"Regionales Bauen ist eingebettet in die realen Bedingungen einer Region, ist unmittelbarer und unreflektierter Ausdruck einer konkreten Lebenswelt." Landschaft ändert sich permanent, die "ideale Landschaft" gibt es nicht.

Landschaft wird wahrgenommen, indem sie ein bestimmtes Bild in den Köpfen - individuell - konstruiert.

Kulturlandschaft, die vom Menschen (mit-)gestaltete Landschaft, entsteht durch natürliche und gesellschaftliche Prozesse und ist einem Formenwandel unterworfen.

Genius Loci meint die kulturelle Tiefe und Identität des Ortes.

Instrumentarien auf Regions- bzw. nationaler/internationaler Ebene beeinflussen Entwicklungs- und Erneuerungsprozesse im ländlichen Raum, Beispiel Dorferneuerung.

Sanierung, Umbau, Neubau, Umnutzung? - Das Potential der baulichen Ressourcen muss erkannt werden.

Faktoren für mögliche Nutzungsarten sind Bauordnungen, Funktion, Bestand, Standort, Bedarf, Förderungen, Kosten, etc.

Entwurf: "Vernetzung von Bildung, Landwirtschaft, Umwelt- und Regionalentwicklung im ländlichen Raum durch Errichtung einer impulsgebenden Bildungsstätte mit Übernachtungsmöglichkeit mit touristischer Zweitnutzung unter Einbeziehung der lokalen Wirtschaft und Landwirtschaft".

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