Titelaufnahme

Titel
Potenziale für Betriebsansiedlungen entlang der Wasserstraße Donau in Österreich sowie Instrumente und Maßnahmen zu deren Realisierung / von Sabrina Plursch
VerfasserPlursch, Sabrina
Begutachter / BegutachterinSchönbäck, Wilfried
Erschienen2010
Umfang132 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Betriebsansiedlung / Wasserstraße / Donau
Schlagwörter (EN)Waterway / Danube / business location
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-31218 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Potenziale für Betriebsansiedlungen entlang der Wasserstraße Donau in Österreich sowie Instrumente und Maßnahmen zu deren Realisierung [1.92 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Wie aus dem "Nationalen Aktionsplan Donauschifffahrt (NAP)" hervorgeht, ist es Ziel der österreichischen Verkehrspolitik, das Transportaufkommen auf der österreichischen Donau bis zum Jahr 2015 von ca. 11 Mio. Tonnen im Jahr 2008, auf 25 bis 30 Mio. Tonnen zu erhöhen sowie den Anteil der Binnenschifffahrt am gesamten Transportaufkommen im Donaukorridor auf bis zu 30 % zu steigern. Als eine Maßnahme um dieses Ziel zu erreichen, wird die Ansiedlung von Betrieben an den Häfen und Umschlagsländen der Donau in Österreich genannt. In der vorliegenden Arbeit werden geeignete staatliche Instrumente definiert, die von der öffentlichen Hand dazu eingesetzt werden können um Betriebsansiedlungen an den österreichischen Häfen und Länden zu unterstützen. Diese sind Rechtsnormen, Transaktionen in Budgets öffentlicher Rechtsträger sowie Information und Koordination durch öffentliche Stellen.

In einem weiteren Schritt wird der derzeitige Einsatz eben angeführter Instrumente zur Betriebsansiedlungsförderung entlang der österreichischen Donau betrachtet. Im Rahmen der Beschreibung von Fallstudien wird exemplarisch gezeigt, wie die ausgewählten Instrumente in anderen Ländern eingesetzt werden, um vergleichbare Betriebsansiedlungen an deren Wasserstraßen zu fördern. Basierend auf den Ergebnissen aus den Fallstudien werden, unter Berücksichtigung der Ausgangslage in Österreich, schließlich Empfehlungen in Form von Maßnahmenvorschlägen für die österreichische Ansiedlungspolitik gemacht, die durch den Einsatz staatlicher Instrumente realisiert werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

As stated in the "National Action Plan Danube Navigation (NAP)", it is an objective of the Austrian transport policy to achieve a rise of the freight transport volume on the Austrian Danube from 11 million tonnes per annum in 2008, to 25-30 million tonnes in 2015. Furthermore the share of inland navigation on the total transported freight volume on the Danube corridor should increase up to 30 %. One measure in order to achieve these goals is to promote business locations along the Austrian Danube. In this paper, appropriate governmental instruments, that can be used by the public sector, to support the location of companies along the Austrian Danube, are defined. These are legal norms, transactions in the budget of public entities and information and coordination services provided by public agencies.

In a further step, the current use of the just quoted instruments, in order to promote the location of companies along the Austrian Danube, is presented. Case studies provide an insight, how the selected instruments are utilized in other countries to promote the location of companies along their inland waterways. Based on the results of the case studies and considering the initial situation in Austria, recommendations in the form of proposed measures for the Austrian business location policy are provided. These measures can be realized by using the above given governmental instruments.