Titelaufnahme

Titel
Museum Denken : architekturtheoretische Überlegungen zu einem "Haus der Geschichte für Österreich" / von Daniel Ehrl
VerfasserEhrl, Daniel Benjamin
Begutachter / BegutachterinHauser, Sigrid
Erschienen2009
Umfang323 S. : Ill.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Haus der Geschichte / Zweite Moderne / Museum / Österreich / Museen / Zeitgeschichte / historisch / zeitgeschichtliches Museum
Schlagwörter (EN)house of history / second modernity / museum / austria / museums / contemporary history / historical /
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-30988 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Museum Denken [11.75 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

"Museum Denken" beleuchtet die Rolle zeitgeschichtlicher Museen im Zeitalter der Zweiten Moderne. Im Hinblick auf die sich verändernde nationalstaatliche Identität wird der Frage nachgegangen, ob das historische Museum als Zukunftsmodell für ein europäisches Museum dienen kann. Allgemeine Überlegungen zu Gedächtnis und Erinnerung, im Zusammenhang mit der Erinnerungskultur der Zweiten Moderne, erklären die Bedeutung von Museen als Kompensationsräume der heutigen Gesellschaft.

Aufbauend auf einer knappen Entwicklungsgeschichte der Institution Museum wird die spezielle Rolle von Geschichtsmuseen erläutert und hierzu der lange Weg zu einem Museum für Zeitgeschichte in Österreich vorgestellt. Nachdem Museen in den letzten Jahrzehnten einer Vielzahl von Veränderungen unterlagen, geht die Arbeit gesondert auf gegenwärtige Herausforderungen an moderne Museen ein. Verschiedenste Wissenschaftsbereiche beschäftigen sich mit der Frage nach der Zukunft der Museen, ohne jedoch einen fachübergreifenden Diskurs anzustreben.

Mithilfe einer Annäherung aus architekturtheoretischer Sicht versucht die Arbeit "Museum Denken" dieses Defizit offen zu legen, um somit auf die möglichen Wechselwirkungen mit anderen Wissensbereichen hinzuweisen.

Da sich speziell Architekten sehr wenig mit inhaltlichen oder fachübergreifenden Fragen zum Museumsbau beschäftigen soll die Arbeit als Appell zu stärkerem fachübergreifenden Diskurs verstanden werden, da gerade in der Architektur eine intensive Vernetzung mit unterschiedlichsten Wissenschaftsgebieten die Basis für zukunftsträchtige Entwicklungen legt.

Zusammenfassung (Englisch)

"Museum Denken" discusses the role of museums of contemporary history in the age of the second modernity. Can historical museums be a model for the future, when you think about a european museum? Theoretical thoughts about memory and remembrance, in connection with the culture of remembrance in the age of the second modernity, explain the role of museums as an institution of compensation in present society. The description of the historical development of museums leads to the explanation of the long way to a museum of contemporary history in Austria. Museums have experienced a lot of changes during the last decades. "Museum Denken" elaborates the question about the challenge of society to modern museums. Different fields of science try to find answers to that question, without an interdisciplinary discourse.

"Museum Denken" points out on that deficit, so that you can see the possible interaction with different spheres of knowledge. Especially architects don't think much about questions of content or multidisciplinary thinking, referring to the planning of museums and so you can regard "Museum Denken" as an appeal to a better interdisciplinary way of thinking. In an outranging way, the intercommunication with different fields of science is the foundation for promising developments in architecture.