Titelaufnahme

Titel
Die Österreichische Nationalbank und ihre Architekten / von Judith Eiblmayr
VerfasserEiblmayr, Judith
Begutachter / BegutachterinWehdorn, Manfred ; Jäger-Klein, Caroline
Erschienen2010
Umfang151, 40 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2010
Quelle der Aufnahme
Teilweise erschienen in: Architektur des Geldes, OeNB, 1999 / Moderat modern - Erich Boltenstern und die Baukultur nach 1945, Pustet Verlag, 2005
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)OeNB / Baugeschichte / internationale Notenbankarchitektur / Nationalbankarchitekten / Boltenstern
Schlagwörter (EN)Oesterreichische Nationalbank / Architectural history / Bankarchitects / Boltenstern
Schlagwörter (GND)Österreichische Nationalbank / Architektur / Geschichte
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-30159 Persistent Identifier (URN)
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Die Österreichische Nationalbank und ihre Architekten [13.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thema dieser Arbeit ist die rund zweihundertjährige Baugeschichte der Oesterreichischen Nationalbank. Die einzelnen Gebäude werden einer architekturhistorischen Betrachtung und einer architekturkritischen Analyse unterzogen. Die Gebäude der OeNB aus den verschiedenen Stilepochen werden in einen internationalen Kontext gesetzt, in diesem Zusammenhang werden die wichtigsten Notenbankgebäude der Welt vorgestellt und auf historisch relevante Teilaspekte überprüft.

Anhand der Bauten der internationalen Notenbanken wird die politische Entwicklung der jeweiligen Staaten ersichtlich. An den Bauten der OeNB wird der starke Wandel evident, dem der Staat Österreich seit dem frühen 19. Jahrhundert, als die Nationalbank gegründet wurde, über das Ende der Monarchie und die Implementierung der Republik bis zur Integration in die Europäische Union und in der Folge in die Euro-Zone unterworfen wurde. Ebenso werden die jeweiligen Architekten der einzelnen Bauten der OeNB vorgestellt. Erich Boltenstern wird dabei nicht nur in seiner Rolle als Nationalbankarchitekt vorgestellt, sondern in seinem architektonischen Werk und seinem Wirken analysiert. Es gibt wenige Institutionen, die auf eine jahrhundertelange kontinuierliche Bauherrntätigkeit für die - mehr oder weniger - selbe Nutzung verweisen können. Diese Konstanz in der Bauherrschaft der Notenbank ist insofern evident, als alle errichteten Gebäude in ihrer Architektur wertig sind und nach wie vor im Stadtraum große (Wert-) Beständigkeit repräsentieren. Bezogen auf Wien bilden die Bauten der Oesterreichischen Nationalbank aus aufeinander folgenden Epochen der Baukunst eine relevante Querschnittsmaterie in der Stadtgeschichte.