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Title
Kunst- und Kulturmeile Gmunden : Neugestaltung der Seepromenade und fußläufige Verbindung mit der Uferzone in Traundorf und dem Musikpavillon als Ziel / von Sarah Grusch
AuthorGrusch, Sarah
CensorJourda, Françoise-Hélène
Published2010
Description43 Bl. : zahlr. Ill., Kt.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Neugestaltung / Seepromenade / Fußgängerbrücke / Musikpavillon
Keywords (EN)redesign / sea walk / pedestrian bridge / bandstand
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-29808 Persistent Identifier (URN)
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Kunst- und Kulturmeile Gmunden [13.14 mb]
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Abstract (German)

Gmunden liegt am nördlichen Traunseeufer in OÖ. Bekannt war die Stadt bereits im 11. Jahrhundert durch den Salzhandel und bereits Mitte des 18. Jahrhunderts wurden zahlreiche internationale Künstler auf die Schönheit Gmundens aufmerksam.

Heute zählt Gmunden bei einer Fläche von ca 63 km2 13.000 Einwohner und ist nicht nur bekannt durch die Gmundner Keramik sondern profiliert sich auch durch Kunst und Musik und den damit verbundenen "Gmundner Festwochen".

Mehr als 100 Jahre gab es auch einen Musikpavillon an der Esplanade. Der Erste wurde 1871 für die Kurgäste errichtet, nach einem Umbau und der Neugestaltung kam es auf Grund von Vandalismus 1990 zum Abriss. Daher entstand die Idee einen neuen Musikpavillon für die Gmundner Bevölkerung und deren Besucher zu entwerfen, der neben dem Schloss Ort zu einem weiteren Wahrzeichen der Stadt werden soll.

Der ursprüngliche Standort erschien nicht passend, da es an der Esplanade schon genügend Attraktionen gibt, wie zum Beispiel das Stadttheater aus dem 18. Jhdt, das Rathaus aus dem 15.Jhdt sowie das Kammerhofgebäude, welches 1450 errichtet wurde.

Aufgrund der Standortanalyse kam es zu dem Entschluss den Musikpavillon auf die gegenüber liegende Traunuferseite zu bauen - die so genannte "Schiffslände". Von hier aus hat man nicht nur einen schönen Blick auf die Stadt Gmunden sowie auf Schloss Ort, der Musikpavillon ist auch klar ersichtlich wenn man sich zum Beispiel auf der Esplanade befindet.

Im Zuge der Analyse kam ich zu der Erkenntnis, dass es nicht ausreicht nur einen Musikpavillon zu planen sondern auch der Weg dorthin von großer Bedeutung ist. Und so entstand in weiterer Folge der Entwurf für eine separate Fußgängerbrücke mit der Verbindung zur bestehenden Esplanade. Diese Erweiterung der Fußgängerzone und die Errichtung des Musikpavillons an der Schiffslände sollen Gmunden als " Kunst und Kultur Stadt " ins rechte Licht rücken.