Titelaufnahme

Titel
Optimierung der biologischen Phosphorentfernung in der Hauptkläranlage Wien / von Heike Huber-Fauland
VerfasserHuber-Fauland, Heike
Begutachter / BegutachterinSvardal, Karl ; Schaar, Heidemarie Paula
Erschienen2009
UmfangIII, 62 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)vermehrte biologische Phosphoraufnahme, Bio-P, Luxury Uptake
Schlagwörter (EN)EBPR, luxury uptake
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-29477 Persistent Identifier (URN)
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Optimierung der biologischen Phosphorentfernung in der Hauptkläranlage Wien [2.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Diplomarbeit wird das Thema der biologischen Phosphorentfernung in Kläranlagen behandelt. Zuerst wird der Stand der Technik in diesem Problemfeld dargelegt.

Die Hauptkläranlage Wien liefert das Ausgangsmaterial für genauere Untersuchungen. Standversuche mit dem Belebtschlamm der Anlage werden durchgeführt, bei denen optimale anaerobe und aerobe Bedingungen simuliert werden.

Durch die in der Folge erhaltenen Messergebnisse können Rückschlüsse auf die vermehrte biologische Phosphorentfernung gezogen werden.

Weiter fließt in die Betrachtung ein, in welchem Betriebszustand, Hybrid oder Bypass, die Kläranlage zum Zeitpunkt der Probenentnahme gefahren wird.

Die Ergebnisse der Versuche zeigen deutlich ein Potential - unter optimalen Bedienungen - für vermehrte biologische Phosphoraufnahme in der ersten Stufe. In der zweiten Stufe ist kein Potential zur vermehrten biologischen Phosphoraufnahme vorhanden.

Unter einer normierten Betrachtung, die sich durch die unterschiedlichen Probenzeiträume ergibt, ist kein Unterschied festzustellen, in welchem Betriebszustand sich die Anlage befindet.

Unter Einbeziehung einer Bilanz werden auch Zeiträume ermittelt, in denen es zu einer vermehrten biologischen Phosphoraufnahme kam. Dabei werden auch mögliche Einflüsse in Betracht gezogen.

Für die Hauptkläranlage Wien ist zu sagen, dass es Zeiträume der vermehrten biologischen Phosphoraufnahme gab und dass in der ersten Stufe Potential zur vermehrten biologischen Phosphoraufnahme vorhanden ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the phosphorus luxury uptake in the wastewater treatment plant of Vienna. First the state of the art of wastewater treatment plants (wwtp) is explained. The main wastewater treatment plant of Vienna supplies the raw material for more exact investigations. Batch experiments with activated sludge of the plant are accomplished. In these experiments, optimal anaerobic and aerobic conditions are realized. Moreover, it is considered whether the treatment plant is operated in bypass or hybrid mode during the sampling campaign. The results show clear potential for enhanced biological phosphorus removal (EBPR). In the second stage no EBPR could be observed.

Under a standardized view, which arises as a result of the different sampling periods, no significant difference can be determined between the two operating mode of the plant.

On the basis of mass balances periods with EBPR could be determined.

Periods with relevant EBPR were investigated in more detail to determine the decisive parameters.

Overall it can be concluded that there is a potential for EBPR in the first stage of the main wastewater treatment plant of Vienna.