Titelaufnahme

Titel
Aneignung von räumlichem Wissen unter Einsatz von elektronischen Navigationshilfen mit Möglichkeit zur Selbstverortung / von Christian Wampera
VerfasserWampera, Christian
Begutachter / BegutachterinGartner, Georg
Erschienen2008
Umfang115 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)mentale Repräsentation / Wahrnehmung / kognitive Karten / mentale Karten / Aneignung räumlichen Wissens / GPS / Routenwissen Überblickswissen / Gedächtnis / Exploration / Guidance
Schlagwörter (EN)mental representation / perception / cognitive maps / mental maps / acquisition of spatial knowledge / GPS / route knowledge survey knowledge / memory / exploration / guidance
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-29303 Persistent Identifier (URN)
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Aneignung von räumlichem Wissen unter Einsatz von elektronischen Navigationshilfen mit Möglichkeit zur Selbstverortung [8.45 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es wird angenommen, dass der Einsatz von ENMS zu geringerem räumlichen Wissen führt, als es bei Verwendung einer herkömmlichen Karte zu erwarten ist.

Die Bildung einer kognitiven Karte stellt eine Form von Lernprozess dar, bei dem Informationen über die Umwelt in das Langzeitgedächtnis überführt werden. Dazu werden die Informationen zunächst interpretiert und schließlich strukturiert in ein mentales Modell unserer Umwelt eingebettet.

Ob und wie gut sich das Wissen über den Raum im Gedächtnis verankern lässt, hängt davon ab, auf welche Art und Weise das betreffende Gebiet erschlossen wird. Dazu werden zwei unterschiedliche Möglichkeiten vorgestellt. Auf der einen Seite steht hier die elaborative Erarbeitung des Wissens unter Einsatz kognitiver Leistung, auf der anderen Seite die Erschließung des Raumes durch Führung - Guidance.

Eine praktische Untersuchung der Fragestellung wird in Form eines Realexperiments durchgeführt, wobei die Bildung räumlichen Wissens unter beiden Bedingungen (Verwendung einer Karte/ ENMS - elektronische Navigationshilfen mit Möglichkeit zur Selbsverortung) untersucht und verglichen wird.

Die Auswertung der Ergebnisse stützt die Hypothese, nämlich dass die Verwendung von ENMS die Bildung räumlichen Wissens negativ beeinflusst.

Es wird gezeigt, dass bei den Durchgängen mit Karte besseres räumliches Wissen bei den Probanden festzustellen ist, als bei jenen mit ENMS.

Zusammenfassung (Englisch)

The question subject to this thesis is whether the use of location aware electronic navigational aids results in a decrease of acquired spatial knowledge, as supposed in the present work.

The formation of cognitive maps is understood as a learning process in which information about the environment is integrated into the long term memory. To accomplish this, the data is to be interpreted and nested into the mental representation of the environment.

The way information on spatial reality is aquired determines how strong the data is anchored to the memory. There are two fundamental options presented for negotiating the environment. On the one hand there is the use of traditional maps which goes along with a more thorough elaboration of information provided by the map, thus supporting the development of spatial knowledge. On the other hand navigating through the environment under guidance offers rather shallow information on the environment and provides less support to the formation of a cognitive map.

A study has been conducted under real conditions and is aimed to compare the acquisition of spatial knowledge under the deployment of maps and under the condition of guidance on the opposite. The results support the hypothesis. The subjects perfomed better in the the test deploying maps than in those where the electronic navigational aids came to use.