Titelaufnahme

Titel
Nachbemessung von auskragenden Natursteinstufen / Gerhard Feuerstein
VerfasserFeuerstein, Gerhard
Begutachter / BegutachterinKolbitsch, Andreas ; Merta, Ildiko
Erschienen2008
Umfang70 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Treppe / Stiege / Nachbemessung / RStab / Eingespannt / Stabwerk / Naturstein
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-28111 Persistent Identifier (URN)
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Nachbemessung von auskragenden Natursteinstufen [3.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Trotz des langen Zeitraumes der Verwendung auskragender Natursteintreppen bzw. -stiegen, gibt es bis heute keine detaillierte Berechnungsmethode bzw. genaues Wissen über das Tragverhalten. Nur durch Versuche bzw. Erfahrungen der Steinmetze war es möglich solche Treppen zu konstruieren. Dies mag natürlich auch an der ungeheuren Komplexität der dahinter stehenden Theorie liegen bzw. dessen statische Unbestimmtheit. Nur durch die heutige Rechenkapazität der Computer wird es möglich Modelle zu erstellen.

In der vorliegenden Arbeit wird als erstes der zweite Teil der Versuche bzw. dessen Auswertungen des Stiegenstufenausschusses behandelt. Dieser wurde im Jahr 1898 vom Österreichische Ingenieur- und Architektenverein (kurz ÖIAV) veröffentlich und gibt als einziges Dokument hinweise auf das Tragverhalten einer auskragenden Treppe. Im nächsten Kapitel wird ein Stabwerksmodell erarbeitet und in das Programm RSTAB eingegeben um die durchgeführten Versuche von 1898 nachzustellen, sprich das Modell zu kalibrieren.

Mittels diesem kalibriertem Berechnungsmodell wird im letzten Teil eine Nachbemessung diverser Stiegen, die sich in Material und Geometrie (sprich Stufenanzahl und Auskragung) unterscheiden, unter der aktuellen Normbelastung durchgeführt.

Zusammenfassung (Englisch)

Despite the long period of the use of projecting staircases made of natural stone, today there is no detailed calculation method and/or exact knowledge rose over the carrying behaviour. Only by attempts and/or experiences of the stone-cutters it was possible to design such stairs. Maybe this is because of the tremendous complexity of the theory standing behind it and/or to its static uncertainty. Only because of today's computer capacity its possible provide models.

In the available work as first the second part of the attempts and/or its evaluations of the staircase stage committee are treated. This became published in the year of 1898 in the Austrian engineer and architect association (short ÖIAV) and refers as only document to the carrying behaviour of projecting stairs. In the next chapter a static model was designed and programmed into RSTAB. The experiments of 1898 were redesigned to calibrate the computer model.

With the help of this calibrated computation model in the last part a redesign of various staircases, which differ in material and geometry (number of stages and protection), under the current standard load are accomplished.