Titelaufnahme

Titel
Medienarbeit als strategische Ressource der Raumplanung : theoretische Grundlagen ergänzt durch Beispiele raumplanungsrelevanter Artikel aus der Medienbeobachtung regionaler Printmedien des Bezirks Gänserndorf im 4. Quartal 2008 / von Cornelia Kröll
VerfasserKröll, Cornelia Anna
Begutachter / BegutachterinVoigt, Andreas
Erschienen2009
Umfang115 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Raumplanung / Medienarbeit / Medien / Kommunikation
Schlagwörter (EN)Spatial planning / media work / media / communication
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-27593 Persistent Identifier (URN)
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Medienarbeit als strategische Ressource der Raumplanung [7.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit soll den starken Zusammenhang der Themenbereiche Raumplanung und Medien sowie die wachsende Bedeutung der Kommunikation im Planungsprozess aufzeigen. Die Ausarbeitung des Thema erfolgte in zwei parallelen Schritten.

Einerseits stützt sich die Arbeit auf theoretische Grundlagen aus relevanter Literatur, andererseits erfolgte die Analyse planungsrelevanter Artikel eines ausgewählten Mediensamples (6 regionale Printmedien des Bezirks Gänserndorf im 4. Quartal 2008). Die theoretischen Kapitel wurden anschließend mit Praxisbeispielen aus der Medienbeobachtung hinterlegt.

In den Berichterstattungen der regionalen Printmedien herrscht im Zusammenhang mit planungsrelevanten Themen eine hohe Konzentration auf Planungen/Projekte der sozialen und technischen Infrastruktur sowie eine starke Fokussierung auf die politischen Entscheidungsträger.

Pressekonferenzen, Eröffnungen und Spatenstiche von Bau- und Straßenprojekten haben hohe Medienpräsenz. Diese Inszenierung von kommunalen und regionalen Politik entspricht der heutigen Mediengesellschaft. Der Trend hin zu einer neuen Planungskultur in Form von kooperativer Planung ist im Mediensample kaum zu beobachten. Die Bevölkerung wird nicht ausgewogen über unterschiedliche Aspekte der Planungen informiert und die getroffenen Entscheidungen werden selten begründet. Somit ergeben sich bereits in der ersten Stufe der Öffentlichkeitsbeteiligung (Information) große Kommunikationsdefizite. Die Potenziale der Medienarbeit werden in der beobachteten Region von PlanerInnen und Gemeinden noch nicht ausgeschöpft. Es sind noch viele Versäumnisse in der Vermittlung der Planungsinhalte erkennbar.

Zusammenfassung (Englisch)

This work shall show the strong connection between the two subject areas, media and planning as well as the growing importance of communication in spatial planning.

The approach to the issue of the master thesis took place in two parallel steps. One step was based on the elaboration of theoretical principles from relevant literature, and the other step covered the analysis of relevant planning items from a selected media sample (6 regional print media of the district Gänserndorf in the 4th quarter of 2008). The theoretical chapters were supplemented with practical examples from the media monitoring.

In connection with planning issues the news coverage of the regional print media is highly concentrated on plans/projects of social and technical infrastructure and it shows a strong focus on the political decision-makers. Press conferences, openings and break ground for construction and road projects have high media presence. This staging of municipal and regional policy is representative for today's information society. The trend towards a new planning culture in the form of collaborative planning is difficult to observe in the media sample. The population is not informed about the different aspects of planning in a balanced way and decisions are rarely justified. So there are strong weaknesses of communication already in the first stage of public participation (information). The potentials of the media work by planners and municipalities are not yet exhausted in the observed region. In the information brokerage of planning contents are still many failures visible.