Titelaufnahme

Titel
Programmentwicklung für die Berechnung der Lebenszykluskosten von Brücken / Dominik Dejmek
VerfasserDejmek, Dominik
Begutachter / BegutachterinJodl, Hans Georg ; Schranz, Christian
Erschienen2008
UmfangIV, 63 Bl. : Ill.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Lebenszykluskosten, Ablösemodell, Lebenszyklusmodell, Kostenverlauf, verzinst, Brücke
Schlagwörter (EN)Life Cycle Costs, interest, bridge
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-27569 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Programmentwicklung für die Berechnung der Lebenszykluskosten von Brücken [2.44 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Arbeitskreis "Dauerhaftigkeit - Brücke" der Österreichische Vereinigung für Beton- und Bautechnik hat das Institut für interdisziplinäres Bauprozess- management beauftragt ein Programm zur Berechnung der Kosten einer Brücke über den gesamten Lebenszyklus zu entwickeln. Um diese Lebenszykluskosten zu berechnen, muss die Brücke in drei Brückenbestandteile unterteilt werden: Unterbau, Rohtragwerk und Ausrüstungsteile. Das Programm besitzt neben der Berechnung der Lebenszykluskosten auch eine Darstellung des unverzin- sten Kostenverlaufs sowie eine Berechnung von Ablösekosten. Mit der Methode Kostenverlauf unverzinst kann die Entstehung der Kosten (Errichtungskosten, jährliche Unterhaltskosten, Abbruchkosten) chronologisch dargestellt werden. Dies bietet eine gute Übersicht über Zeitpunkt und Hohe anfallender Kosten. Beim Lebenszyklusmodel l hingegen werden die verzinsten Kosten dargestellt. Es werden Bar- und Endwert der Lebenszykluskosten berechnet. Somit kann die Brücke bewertet und mit anderen Brückenvarianten verglichen werden.

Als Grundlage wird der unverzinste Kostenverlauf herangezogen und zusatzlich mit 4% verzinst. Das Ablösemodel wird angewandt, wenn eine Brücke den Besitzer wechseln soll. Dabei ist eine Ablöse fällig. Hierbei ist zu unterscheiden, ob die Brücke am Ende der Lebensdauer wieder neu hergestellt wird oder nicht. Zusätzliche Grafiken illustrieren die Verläufe der einzelnen Berechnungsme- thoden. Diese Grafiken können sowohl im Endbericht als auch direkt im Pro- gramm angezeigt werden. Sie sind für die einzelnen Brückenbestandteile sowie für die Summe dieser erstellbar. Das Programm wurde in der ob jektorientierten und plattformunabhängigen Programmiersprache Java implementiert. Es läuft mit Hilfe der Java Runtime Environment auf nahezu jeder Plattform. Der Umfang sowie das Design des Programms ermöglichen eine einfache und weitreichende Verwendung des Pro- gramms, sowohl für Auftraggeber als auch für Brückenbauer auf viele Jahre hinaus.

Zusammenfassung (Englisch)

The working team, "durability of bridges" of the Austrian Association for Concrete and Construction Technology has instructed the Institute for Inter- disciplinary Construction Process Management to develope a programm for the calculation of the life cycle costs of bridges. The bridge has to be seperated into three parts for the calculation of the life-cyle-costs: foundation, structure, equipment. The program includes three calculation methods: cost schedule model, life cycle model, transfer fee model. The cost schedule methode indicates the costs of a bridge in chronological order. Hence, it gives a good overview over time and value of the costs. The life cycle model shows the costs including the interest rate. It calculates the cash value and the future value. So it is useful to evaluate bridges. The transfer fee model is necessary when the ownership of the bridge changes. It has to be decided whether the bridge will be rebuild or not. Additional graphics illustriate the cost developements in the different mo- dels. These graphics can be included in the final report or shown direct in the program. The graphics are generated for the parts of a bridge and for the whole bridge. The program was implemented in Java, which is ob ject oriented and platform independent. The range and the design of the progam allow a simple and ex- tensive usage of the progam, for the owner of the bridge as well for the builder of the bridge.