Titelaufnahme

Titel
Interaktionsdesign für Business Process Modeling Systeme / von Sebastian Prost
Weitere Titel
Interaction design for business process modeling systems
Verfasser / Verfasserin Prost, Sebastian
Begutachter / BegutachterinPurgathofer, Peter
Erschienen2009
Umfang124 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Interaktionsdesign / Geschäftsprozessmodellierung / Business Process Modelling / Design / Designpraxis
Schlagwörter (EN)Interaction design / business process modelling / design / design practice
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-22460 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Interaktionsdesign für Business Process Modeling Systeme [7.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Softwareentwicklung wurde bisher von den Ingenieurs- und Kognitionswissenschaften geprägt, die Design nur sehr langsam als ernstzunehmende Disziplin anerkennen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit Interaktionsdesign und seiner derzeitigen Rolle im Softwareentwicklungsprozess anhand des Fallbeispiels "Infinica Process Designer". Sie gibt einen Überblick über die Designtheorie und die Besonderheiten von Designproblemen und beschreibt die Ziele von Interaktionsdesign und der erstrebenswerten Rolle der Interaktionsdesignerin in Softwareprojekten. Im Anschluss werden die theoretischen Erkenntnisse mit dem Fallbeispiel verglichen. Während des Designprozesses wurde ein neuer Ansatz zur Geschäftsprozessmodellierung entwickelt, der allerdings von der Perspektive des Kunden abwich. Gestützt auf die verbreitete Ansicht, dass der Entwickler sowohl für Design als auch Implementierung von Software zuständig ist, waren die Designentscheidungen, die dem Designteam zugestanden wurden, auf oberflächliches Styling reduziert.

Die Evaluation der Zusammenarbeit macht deutlich, welche Akzeptanzprobleme Interaktionsdesign in der Praxis hat. Ein Ziel dieser Arbeit ist zu veranschaulichen, wie entscheidend solides Design für die Produktqualität ist. Das zweite Ziel ist die Wichtigkeit einer klaren Kommunikation über Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams zu betonen, um erfolgreiche Produkte hervorzubringen.

Zusammenfassung (Englisch)

Software development so far has been dominated by the engineering and cognitive sciences, which are only slowly accepting design as a serious discipline. This thesis deals with interaction design and its current role in the software development process on the basis of the case study "Infinica Process Designer". A theoretical background is given by an overview of design theory and the particularities of design problems. The goals of interaction design and the desirable role of the interaction designer in software projects are described.

Subsequently the theoretical findings are compared with the case study.

During the design process a new approach to business process modeling was developed, which differed from the viewpoint of the client. Based on the widespread view of a software developer being responsible for both design and implementation of software, the design decisions granted to the design team were reduced to superficial styling only. The evaluation of this cooperation reveals the problem of acceptance which interaction design still has in practice. One objective of this thesis is to demonstrate how crucial solid design is for product quality. The second objective is to stress the importance of clear communication about responsibilities in a team to deliver successful products.

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