Titelaufnahme

Titel
Psychoanalytical defense mechanisms applied to autonomous agents / von Christiane Riediger
Verfasser / Verfasserin Riediger, Christiane
Begutachter / BegutachterinDietrich, Dietmar
Erschienen2009
UmfangVI, 92 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Autonome Agenten, Abwehrmechanismen, Psychoanalyse, Künstliche Intelligenz, Entscheidungsfindung, Bubble Family Game
Schlagwörter (EN)Autonomous agents, defense mechanisms, psychoanalysis, Artificial Intelligence, Decision Making, Bubble Family Game
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-21993 Persistent Identifier (URN)
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Psychoanalytical defense mechanisms applied to autonomous agents [0.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch den Einsatz von Technik wird die Arbeit von Menschen unterstützt und erleichtert. Der Drang nach Robotern, die diese Arbeiten selbstständig durchführen, wir immer größer. Die Herausforderung dabei an autonome, mobile Roboter besteht darin, neue Situationen zu interpretieren und angemessen in unbekannten Umgebungen zu reagieren.

Dabei ist es notwendig, dass der Roboter seine Umgebung wahrnehmen und aufgrund von bereits erlernten Situationen neue Entscheidungen treffen kann. Für die Entscheidungs ndungseinheit gibt es verschiedene Ansätze.

Ein Ansatz, für den sich das ARS Team am Institut für Computertechnik auf der technischen Universität Wien entschieden hat, ist die Umsetzung psychoanalytischer Modelle in die Technik. In diesem Modell unterscheidet Freud zwischen den drei Instanzen Ich, Es und Überich. Das Es ist jene Instanz, die für menschlichen Triebe zuständig und seit unserer Geburt vorhanden ist. Das Überich ist jene Instanz, die Gebote und Verbote beinhaltet, und sich im Laufe der Kindheit entwickelt. Das Ich ist jene Instanz, die die Verbindung zur Außenwelt darstellt und aufgrund von äußerer Wahrnehmung und Verboten bzw. Geboten des Überich die Triebe und Wünsche des Es versucht zu befriedigen. Des weiteren verwendet Freud in diesem Modell Konzepte wie Emotionen und Gefühle, die ebenfalls die Entscheidungs ndung beeinflussen.

Die Entscheidungs findung, welche von Trieben, Wünschen, Emotionen und Gefühlen beeinflusst wird, bringt jedoch auch einige Probleme mit sich.

Ein Trieb, der aufgrund von äußeren Gegebenheiten nicht befriedigt werden kann, wird Emotionen negativ beeinflussen. Weiters können dadurch Aktionen blockiert werden, die es ermöglichen würden den Trieb zu einem späteren Zeitpunkt zu befrieden. Als eine mögliche Lösung für dieses Problem ist der Einsatz von psychoanalytischen Abwehrmechanismen, die das Thema dieser Arbeit darstellen. Diese sind ebenfalls von Sigmund Freud entdeckt und erforscht worden. Seine Tochter Anna Freud hat sich nach seinem Tod damit weiter beschäftigt und seine Theorie erweitert. Um den Einsatz von psychoanalytischen Abwehrmechanismen für autonome Agenten zu ermöglichen, wurden die unterschiedlichen Mechanismen analysiert und ein allgemeines technische Modell entwickelt. Anschließend wurden vier Abwehrmechanismen technisch umgesetzt und in einem Simulator, der in Java programmiert wurden, getestet. Die Resultate der Simulation zeigen, dass die Abwehrmechanismen es ermöglichen, negative Emotionen wie Wut leichter zu kontrollieren und die Wiederherstellung der innere Balance des Agenten erleichtern.

Zusammenfassung (Englisch)

The human work is supported and facilitated by using technics.

But the desire to have robots, which act alone, becomes more stronger.

The challenge for autonomous, mobile robots is that it has the possibility to interpret new situations and to react in unknown situations appropriated. Therefor it is necessary that the robot can perceive the environment in which it should act and can make decisions due to the earlier learned situations. For the decision unit different approaches exist.

The approach, which is used by the ARS team of the Institute of Computer Technology on the Vienna University of Techology, is technical realization of psychoanalytical models. In this model Freud differed between the three instances Ego, Id and Superego. The Id is responsible for the human drives and exists since birth. The Superego contains the forbiddances as well as the restrictions and demands of the parents and evolves during the childhood. The Ego is the connection to the outer world and tries to satisfy the drives of the Id by including the conditions of the outer world as well as the forbiddances and restrictions of the Superego in the decision making process. Furthermore Freud used in his model concepts like emotions and feeling, which also influences the decision making process.

Decision making, which is influenced by drives, desires, emotions and feelings, implicates some other problems. A drive, which cannot be satis ed, can influences emotions negative. As well this drive can block actions, which make it possible to satisfy it later. One possible solution for this problem is using psychoanalytical defense mechanisms, which are the topic of this work. These mechanisms are found and studied by Sigmund Freud. His daughter Anna Freud had resumed this research after his death. To enable the usage of the defense mechanisms in autonomous agents, various mechanisms are analyzed and a general technical model was developed. Afterwards four defense mechanisms are technical realized and tested in a simulator, which was programmed in Java. The results of the test are that defense mechanisms enables the agent to control easier negative emotions like rage as well as facilitates the rebuilding of the inner balance.

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