Titelaufnahme

Titel
Entwicklung eines ganzheitlichen Gestaltungsrahmens zum Aufbau von Lieferantenparks in der Automobilindustrie / Klaus Schmitz
VerfasserSchmitz, Klaus
Begutachter / BegutachterinSihn, Wilfried ; Meier, Horst
Erschienen2009
UmfangXII, 162 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2009
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Automobilindustrie / Logistik / Lieferantenpark / Gestaltungsrahmen
Schlagwörter (GND)Kraftfahrzeugindustrie / Logistik
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-27427 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklung eines ganzheitlichen Gestaltungsrahmens zum Aufbau von Lieferantenparks in der Automobilindustrie [10.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Lieferantenparks sind eine strukturelle Maßnahme der Automobilhersteller, um die Herausforderungen der Logistik bei großvolumigen und variantenreichen Teilen zu bewältigen. Ein Lieferantenpark kann als eine abgegrenzte Fläche samt Gebäuden und Infrastruktur in der mehrere Lieferanten (JIT/JIS Lieferanten, Komponentenlieferanten) angesiedelt sind definiert werden, die größtenteils eigenständig Wertschöpfungsschritte durchführen und aus dieser Fläche Automobilhersteller in regionaler Nähe mit Teilen versorgen. Heutige Lieferantenparks weisen zahlreiche Defizite wie "hohe Abhängigkeitsverhältnisse", "unzureichende Synergieeffekte", "ungenügendes Parkmanagement" und "mangelnde Veränderbarkeit" auf. Um diese Defizite zu beseitigen, sind tiefgreifende Änderungen des Konzepts und der Planungsprozesse zum Aufbau von Lieferantenparks erforderlich. Daher war das Ziel dieser Arbeit, einen Gestaltungsrahmen zum systematischen Aufbau von Lieferantenparks in der Automobilindustrie zu entwickeln, um die heutigen Defizite zu vermeiden. Der erarbeitete Gestaltungsrahmen umfasst die Elemente Gestaltungsprinzipien, Wirkbereich, Gestaltungsformen und zuletzt den Gestaltungsprozess zum Aufbau. Aus den Anforderungen an zukünftige Lieferantenparks wurden 8 Gestaltungsprinzipien abgeleitet, an denen sich beim Parkaufbau zu orientieren ist. Ein Gestaltungsprinzip ist beispielsweise die "Mehrdimensionale Kundenausrichtung und OEM-Unabhängigkeit", um so die Gefahr einer Unterauslastung durch die Abhängigkeitsverhältnisse zu verringern und die Erreichung einer kritischen Masse für eine effiziente Produktion zu vereinfachen. Der Kern des erarbeiteten Gestaltungsrahmens ist der Gestaltungsprozess zum Aufbau von Lieferantenparks. Dieser überführt die Gestaltungsprinzipien und -formen in eine Vorgehensweise, damit die heutigen konzeptionellen Schwächen von Lieferantenparks verhindert werden. Der Fokus des Gestaltungsprozess liegt auf dem Design von Prozessen im Bezug auf Dienstleistungen, Management, Logistik und Fertigung. Zur Unterstützung der Vorgehensweise wurden Methoden wie Service Engineerings, Fabrikplanung und Kooperationsgestaltung ausgewählt, adaptiert und in den Gestaltungsprozess integriert.