Titelaufnahme

Titel
Evaluierung von Kompetenzmanagement für Studierende / Markus Pichlmair
VerfasserPichlmair, Markus
Begutachter / BegutachterinDorn, Jürgen ; Steinhardt, Gerald
Erschienen2008
Umfang153 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Universitäres Kompetenzmanagement / Kompetenzmanagementsysteme
Schlagwörter (EN)competence management for universities / competence management systems
Schlagwörter (GND)Universität / Humanvermögen / Personalentwicklung / Kompetenz / Managementinformationssystem
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-25755 Persistent Identifier (URN)
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Evaluierung von Kompetenzmanagement für Studierende [1.13 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kompetenzmanagement wird innerhalb von Unternehmen als unterstützender Managementprozess immer wichtiger. Für Universitäten und andere kompetenzvermittelnde Institutionen wird das Kompetenzmanagement jedoch zu einem der wichtigsten Kernprozesse und führt somit zu einem direkten Wert am Kunden (Studierenden).

Die vorliegende Arbeit ergänzt den Blickwinkel auf das unternehmerische Kompetenzmanagement durch die Sicht einer kompetenzvermittelnden Institution. Kernthema ist dabei die Entwicklung eines universitären Kompetenzmanagementsystems und dessen Evaluierung.

Im Rahmen des entwickelten Kompetenzmanagementsystems können Kompetenzprofile in Form von HR-XML-Profilen gespeichert werden. Für jede Kompetenz werden dazu entsprechende Evidenzen (beispielsweise gelesene Bücher, abgeschlossene Lehrveranstaltungen und abgeschlossene Projekte) gespeichert. Jede Evidenz hat Einfluss auf die Ausprägung des jeweiligen Wissens- und Erfahrungsaspekts der jeweiligen Kompetenz.

Durch den evidenzbasierten Ansatz ist es möglich, auch neue Messinstrumente einfach zu integrieren.

Das System kann dazu verwendet werden, die Lücke zwischen dem persönlichen Profil, und vorgegebenen oder selbst definierten Zielprofilen zu bestimmen; oder aber auch um einen Job, eine Diplomarbeit oder ein Praktikum zu finden, indem die Anforderungen (ebenso in HR-XML) mit den eigenen verglichen werden.

Die Evaluierung eines Prototypen in zwei Versionen passierte im Rahmen von Gruppendiskussionen nach dem Ansatz der themenzentrierten Interaktion, wobei neben der technischen Evaluierung auch die Evaluierung des Nutzens für die Studierenden eine entscheidende Rolle spielte. Dafür wurden unter anderem Themen wie Transparenz der Algorithmen, Vertrauen und Datenschutz diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The importance of competency management as a management-supporting process has been clearly increasing in enterprises. In universities and other institutions teaching competency as such, it is transforming to one of the most important core processes, thus leading itself to representing a measurable value to the customer, in particular a student.

The present paper enhances the point of view on competency management in enterprises by that of an institution imparting competency. The development of an intramural (i.e. in connection to university) system of competency management and furthermore its evaluation represents the core subject of this thesis.

This particular system provides the ability to save competence profiles using defined HR-XML profiles, which include possible corresponding evidences (e.g. books read, lectures attended and projects finished).

Every single evidence alters the characteristic of knowledge and experience aspects in each competence item. Using this evidence-based approach one can easily integrate new measuring instruments and methods.

The system can be used to check for the differences (i.e. "the gap") between one's personal profile and already defined or user-created target profiles - or, on the other hand, to find a suitable job offer, including traineeships, or a possible subject for writing a diploma thesis; this is done by comparing the requirements with one's profile in HR-XML.

Two prototype versions have been evaluated doing group discussions in which an approach centered on the subject was used - not only focusing on evaluation as an issue of technology, but also assessing the benefits for students. Algorithms, trust, and privacy of data seemed to play a vital role in the discussion process.