Titelaufnahme

Titel
Bauliche und konstruktive Gestaltung von Buchtenkraftwerken / von Thomas Mayr
VerfasserMayr, Thomas
Begutachter / BegutachterinTschernutter, Peter
Erschienen2008
UmfangIII, 147 Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Niederdruckanlagen / Buchtenkraftwerke / Turbinenanströmung / Trennpfeiler / Leitwand
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-25295 Persistent Identifier (URN)
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Bauliche und konstruktive Gestaltung von Buchtenkraftwerken [14.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wasserkraftanlagen dienen schon seit Jahrtausenden der umweltverträglichen Energieerzeugung. Zur optimalen Energieausbeute sind sorgfältige Planungen und meist auch Modellversuche notwendig.

In dieser Arbeit wird auf die bauliche und konstruktive Gestaltung von Buchtenkraftwerken eingegangen. Buchtenkraftwerke gehören zu den Niederdruckanlagen und bilden eine Sonderform der Flusskraftwerke bei der das Krafthaus neben dem Wehr in einer seitlichen Bucht angeordnet ist. Im allgemeinen Teil werden die verschiedenen Bauteile von Buchtenkraftwerken kurz beschrieben. Insbesondere wird auf deren Auswirkungen auf die Entstehung von Verlusten bei Rohrturbinen eingegangen. Hier spielen die An- und Abströmungsbedingungen eine wichtige Rolle. Durch die seitliche Anordnung des Krafthauses muss die Strömung in Richtung Turbineneinlauf umgeleitet werden. Um diese Strömungsumlenkung möglichst verlustfrei zu gestalten wird der Ausbildung des Kraftwerkstrennpfeilers in dieser Arbeit große Aufmerksamkeit geschenkt. Der Hauptteil der Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Vollmodellversuchen eines geplanten Buchtenkraftwerks. Der Schwerpunkt der Versuche lag in der Verbesserung der Kraftwerkanströmung insbesondere durch Variationen in der Trennpfeilergestaltung. Die Ausgangskonfiguration zeigte eine schlechte Anströmung der wehrseitigen Turbine. In einer Reihe von Versuchen wurde die Trennpfeilergeometrie verändert und die daraus resultierenden Anströmungen mit Fotos und Geschwindigkeitsverteilungen dokumentiert. Da die Pfeilerbreite nicht vergrößert werden durfte, konnte mit den gängigen Trennpfeilergeometrien nur geringfügige Verbesserungen erzielt werden. Erst die Sonderlösung eines Trennpfeilers mit vorgesetzter Leitwand brachte schließlich eine annehmbare Anströmung an die Turbinen. Weitere Verbesserungen ergaben sich durch die Änderung der Vorboden und Auslaufgeometrie. Die Ergebnisse aus den Modellversuchen werden in der Zusammenfassung dargestellt. Die verschiedenen Trennpfeilervarianten werden nach der Güte der Anströmung geordnet und verglichen.