Titelaufnahme

Titel
Einfluss des Autoverkehrs auf die Querbeziehungen in Siedlungsstraßen / von Amélie Courdoisy
Weitere Titel
Influence of traffic on pedestrian crossings in shopping streets
Verfasser / Verfasserin Courdoisy, Amélie
Begutachter / BegutachterinKnoflacher, Hermann
Erschienen2009
Umfang108 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. und franz. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Trennwirkung / Fußgänger / Verkehr / Überquerung / Straße
Schlagwörter (EN)separating effect / pedestrian / traffic / crossing / street
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-25286 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss des Autoverkehrs auf die Querbeziehungen in Siedlungsstraßen [2.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen die beiden Straßenseiten voneinander trennen und damit auf die Fußgänger eine starke Trennwirkung ausüben. Unter der Voraussetzung, dass Geschäfte auf beiden Seiten Fußgänger anziehen, ist in Einkaufsstraßen ein relativ hoher Bedarf an Überquerungen zu erwarten. Anders als in Fußgängerzonen, wo sich die Fußgänger unbehindert über den gesamten Querschnitt bewegen können, schränkt der Verkehrsfluss in Straßen mit Autos die Überquerungsmöglichkeiten allerdings ein.

Gegenstand der Untersuchungen dieser Arbeit war die Quantifizierung dieses Einflusses des Verkehrsaufkommens auf die Anzahl der Überquerungen in Einkaufsstraßen.

Nach einer theoretischen Annäherung an das Thema und die maßgebenden Wechselwirkungen wurden neun Abschnitte in Wiener Einkaufsstraßen mit unterschiedlichen Verkehrsbelastungen für die Untersuchung ausgewählt.

Videos wurden aufgenommen, anhand derer die Fußgänger, ihre Überquerungen sowie die Fahrzeuge gezählt wurden.

Bei der Auswertung der erhobenen Zahlen wurde festgestellt, dass die Anzahl der Überquerungen an Fußgängerstreifen bei Kreuzungen aufgrund des Einflusses der Fußgänger, die entlang der kreuzenden Straßen gehen und die untersuchten Straßen lediglich überqueren, zwischen den verschiedenen Abschnitten nicht vergleichbar war.

Regressionsanalysen wurden durchgeführt, um einen quantitativen Zusammenhang zwischen dem Fahrzeugaufkommen und der Überquerungshäufigkeit zwischen zwei Fußgängerstreifen zu ermitteln. Der Abstand zwischen zwei Fußgängerstreifen wurde als zusätzlicher Parameter betrachtet. Aufgrund der großen Streuung der Überquerungshäufigkeiten und der kleinen Anzahl an Beobachtungen war es nicht möglich, zu einer mathematischen Formel zu gelangen. Der Einfluss des Fahrzeugaufkommens wurde allerdings anhand von Grafiken bestätigt.

Zusammenfassung (Englisch)

It is a broadly admitted fact that streets with high traffic volume have a separating effect on pedestrians, by isolating the two sides of the street. Supposing that the shops attracting the pedestrians are located on both side of a shopping street, a relative high need for crossing is expected in such a street. However, unlike pedestrian streets where pedestrians can walk from one side to the other without any barrier, the traffic flow hinders their crossing in streets with cars.

The purpose of this master's thesis was to quantify the influence of traffic on the number of pedestrian crossings.

After a theoretical approach of the subject and the most important interactions, nine sections on Viennese shopping streets, with different traffic volumes, were chosen for the study. Videos were taken in order to count the pedestrians, their crossings as well as the vehicles.

The analysis of the collected data showed that it was impossible to compare the number of crossings on pedestrian crossings located at crossroads. Pedestrians going on the perpendicular street and only crossing the studied sections indeed influence significantly the total number of crossings.

Regression analyses were made in order to determine a quantitative relationship between traffic volume and frequency of crossing between two pedestrian crossings. The distance between these two pedestrian crossings was introduced as additional parameter. Because of the considerable dispersion of the frequencies of crossings and of the small number of observation, it turned out that it was impossible to obtain a formula. The influence of traffic volume was nevertheless confirmed using graphics.

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