Titelaufnahme

Titel
Abfallwirtschaftskonzept für TU Univercity 2015 / von Tatjana Stoyanova
Weitere Titel
Waste management concept of TU Univercity 2015
Verfasser / Verfasserin Stoyanova, Tanya Dimitrova
Begutachter / BegutachterinRechberger, Helmut
Erschienen2008
Umfang121 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Abfallwirtschaftskonzept / Güterflussanalyse / rechtliche Rahmenbedingungen / kumulierter energieaufwand
Schlagwörter (EN)waste management concept / material flow analyse / legal situation / cumulated energy demand
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-24943 Persistent Identifier (URN)
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Abfallwirtschaftskonzept für TU Univercity 2015 [5.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Projekt "TU Univercity 2015" beschäftigt sich mit der Umgestaltung und dem Umbau der TU Wien bis ins Jahr 2015. Die Leitgedanken dafür sind eine bessere Raumnutzung zu schaffen, aber auch höhere Nachhaltigkeit und effizientere Ressourcenschonung zu erzielen.

Diese Diplomarbeit hat zum Ziel, ein Abfallwirtschaftskonzept für die "TU Univercity 2015" zu entwerfen, welches diesen Anforderungen Folge leistet.

Als erstes werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen analysiert und das bestehende Abfallwirtschaftskonzept der TU Wien untersucht. Im Weiteren werden ausgewählte Güterflüsse der Universität in einer Güterflussanalyse dargestellt. Die bestehende Situation wird dann mit der Situation anderer Universitäten und dem spezifischen Abfallaufkommen der Stadt Wien verglichen. Der Vergleich dient als Grundlage um Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen.

Momentan werden auf der TU Wien rund 3.600 Personen beschäftigt. Die Studentenzahl beläuft sich auf 19.500 und somit ergibt sich eine Vollzeitäquivalentenzahl von rund 12.500. An der TU Wien werden derzeit rund 60 kg Abfall pro Vollzeitäquivalente gesammelt. Davon fallen:

* 39 kg als Restmüll; * 1,3 kg als Buntglas; * 0,9 kg als Weißglas; * 13 kg als Altpapier; * 0,8 kg als Kunststoff; * 3,1 kg als Altmetall; * 1,4 kg als Bio-Abfall an.

Der Vergleich des Abfallaufkommens mit ähnlichen Forschungseinrichtungen zeigt, dass das Abfallaufkommen pro Vollzeitäquivalente an der TU Wien geringer ist, jedoch die Sammlung von Altstoffen weniger effizient ist.

Es wäre also noch Optimierungspotenzial vorhanden. Aufbauend auf den Plänen für die Flächenbewirtschaftung, dem Trend aus vergangenen Jahren und eigenen Annahmen wurde das Abfallaufkommen der TU Wien für das Jahr 2015 abgeschätzt und dafür ein Szenario mit einer effizienterer Sammlung untersucht. Die Berechnungen zeigen, dass sich dadurch die Restmüllmenge um 30 % vermindern und die Recyclingquoten der Altstoffe ansteigen würden.

Die Vorteile einer solchen Effizienzsteigerung liegen sowohl im finanziellen Bereich (Reduktion der Ausgaben für Abfallentsorgung von mehreren 10.000 Euro) als auch im Einsparen von Energieaufwendungen (rund 5.000GJ), die mittels der Methode des Kumulierten Energieaufwands bestimmt wurden.

Generell haben die Untersuchungen gezeigt, dass die Datenlage teilweise lückenhaft ist und Annahmen, die mit großer Unsicherheit behaftet sind, getroffen werden müssen. Abhilfe könnten nach Standorten abgegrenzte Restmüllanalysen machen, um das Abfallverhalten unterschiedlicher Nutzer besser einschätzen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

The project "TU Univercity 2015"attends and describes the reconstruction and re-design of the Vienna University of Technology up to the year 2015. The main idea is to provide a better space use, but also higher sustainability and more efficient resource use.

The goal of the current diploma thesis is to develop a waste management concept for "TU Univercity 2015", corresponding to these requirements. In the first step is the analysis of the legal situation and of the existing waste management concept of the Vienna University of Technology. In a next step important materials are chosen and a material flow analysis for these is presented. The state of the art is then compared with the situation at other universities, as well with the waste arising of the city of Vienna. The goal of this comparison is to recognise the potentials for optimization.

Currently there are around 3.600 employees at the Vienna University of Technology. The students' number is approximately 19.500, thus the average full time equivalent number is about 12.500. The waste volume collected at the moment per equivalent unit is about 60 kg. This includes:

* 39 kg residual waste * 1,3 kg coloured glass * 0,9 kg white glass * 13 kg paper waste * 0,8 kg plastic waste * 3,1 kg scrap * 1,4 kg biological waste.

The comparison between the TU and other scientific institutions shows that the waste produced at the Vienna University of Technology is less, but at the same time the collection of waste materials is also less efficient. Thus, there exists an optimization potential. Based on the plans for space and room management, on the trends from past years and own assumptions the produced waste for the year 2015 was estimated and a scenario with an optimized waste collection was developed. The calculations show, that through these measures the waste production could decrease with about 30 % and the recycling quotes would increase.

The advantages of such an efficiency increase are not only in financial perspective (reduction of the waste disposal cost with thousands of Euro), but also in energetic because of the save of a great amount of energy (about 5.000 GJ), estimated with the method of the cumulated energy demand.

In general the research delivered also the finding, that the data basis is insufficient and requires assumptions, connected with great uncertainty. Further, this researched could be performed with a significant relief if based local waste analysis to estimate better the waste behaviour of different users.

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