Titelaufnahme

Titel
Verwitterungssimulation an gefestigten Natursteinen / von Johannes Blieweis
VerfasserBlieweis, Johannes
Begutachter / BegutachterinRohatsch, Andreas
Erschienen2008
Umfang103 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Verwitterung / Naturstein / Steinfestiger / Aflenzer / Zogelsdorfer / Carrara / Wüstenzeller / Flyschsandstein / Kalksandstein / Quarzsandstein
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-24410 Persistent Identifier (URN)
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Verwitterungssimulation an gefestigten Natursteinen [3.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Bauwerke aus Naturstein unterliegen unter atmosphärischen Bedingungen unweigerlich der fortschreitenden Zerstörung durch Verwitterung. Es ist daher schon lange Ziel der Forschung eine Möglichkeit zu finden diesen Prozess aufzuhalten, um Kunst- und Bauwerke aus Naturstein dauerhaft zu erhalten. Diese Aufgabe ist aber keine einfache, unter anderem weil es schwierig ist, das Verhalten des eingesetzten Gesteinsfestigers im Zusammenspiel mit dem Gesteinsmaterial über einen längeren Zeitraum hinweg zu beobachten. Unter Laborbedingungen wird versucht die für die Verwitterung hauptsächlich verantwortlichen Mechanismen nachzubilden und beschleunigt ablaufen zu lassen.

In dieser Arbeit wurde die Zerstörung durch Verwitterung von gefestigten im Vergleich zu ungefestigten Natursteinen untersucht, um signifikante Unterschiede aufzeigen zu können.

Als Verwitterungsmechanismen wurde die Salzkristallisation mit Hilfe des Magnesiumsulfattest simuliert und die Frost-Tauwechsel-Beanspruchung mit Hilfe des Frost-Tauwechsel-Versuches angelehnt an die ÖNORM B3123 Teil 2.

Als Gesteinsfestiger kam SANOFIX 2 der Firma SANOTEC zum Einsatz. Es wurden für die Verwitterungssimulation fünf verschieden Gesteine ausgewählt: zwei Vertreter der Kalksandsteine (Zogelsdorfer, Aflenzer), zwei Quarzsandsteine (Flyschsandstein, Wüstenzeller Sandstein) und ein Marmor (Carrara Marmor). Über den Zogelsdorfer Kalksandstein waren schon Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Produkt vorhanden. Daher war es von Interesse einen weiteren Vertreter der Kalksandsteine zu untersuchen. Zur Verifizierung der Veränderung der Proben wurden vor und nach den Versuchen Ultraschall-Laufzeitmessungen durchgeführt, sowie danach einaxiale Würfeldruckversuche und diese mit den Werten der jeweiligen Referenzgruppe verglichen.

Es stellte sich bei den Untersuchungen heraus, dass die Behandlung der Proben mit SANOFIX 2 bei keinem der angeführten Gesteine zu einem positiven Ergebnis führte.