Titelaufnahme

Titel
Prototyp eines Web-Modelleditors auf Basis der Eclipse Technologien GMF und RAP : Konzept und Implementierung / von Sebastian Bolnberger
VerfasserBolnberger, Sebastian
Begutachter / BegutachterinKaragiannis, Dimitris
Erschienen2008
UmfangVII, 99 Bl. : 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftWien, Techn. Univ. u. Univ., Dipl.-Arb., 2008
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Modell Editor / Web Modell Editor / Graphical Modeling Framework / Rich Ajax Platform / Model Driven Software Development
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-24343 Persistent Identifier (URN)
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Prototyp eines Web-Modelleditors auf Basis der Eclipse Technologien GMF und RAP [1.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Idee vom automatisch generiertem Source Code (SC) in der Informatik ist wahrscheinlich genauso alt wie die Informatik selbst. Mit Hilfe des Model Driven Software Development (MDSD) Ansatzes ist es heute möglich durch das Erstellen von Modellen automatisch produzierten Programmcode zu gewinnen. Unter gewissen Vorraussetzungen kann mit dem MDSD eine höhere Entwicklungsgeschwindigkeit sowie eine bessere Handhabbarkeit der Software erzielt werden und aufgrund einer höheren Abstraktion, manifestiert durch die Modelle, kann die Softwarequalität im Allgemeinen gesteigert werden.

Das Eclipse Graphical Modeling Framework (GMF) nimmt sich diesem Ansatz an, indem zunächst Modelle erarbeitet werden, welche die Aufgabenstellung eindeutig beschreiben und als Input für die SC Generierung dienen. Als Output liefert das GMF automatisch realisierte Modellierungseditoren, mit Hilfe deren die gewünschte Domäne abgebildet und modelliert werden kann. Die Eclipse Rich Ajax Platform (RAP) ist ebenfalls ein generativer Ansatz, jedoch für die Entwicklung von Rich Internet Applications. Hierbei beschränkt sich die Entwicklung auf die Programmiersprache Java, von der ausgehend die für das Internet notwendigen Komponenten - HTML, JavaScript, Asynchronous JavaScript and XML (Ajax), CSS usw. - von dem RAP erstellt werden.

Die Diplomarbeit soll das GMF, das RAP und deren Voraussetzungen in einem theoretischen Teil vorstellen sowie analysieren. Ausgehend von den beiden Technologien drängt sich die Frage regelrecht auf, ob eine Kombination dieser Konzepte einen sowohl effizienteren als auch effektiveren Softwareentwicklungsprozess im Bereich von Web-Anwendungen ermöglichen kann. Der praktische Teil wird versuchen auf diese Frage eine Antwort zu finden, indem mit Hilfe dieser Ansätze ein webbasierter Modelleditor implementiert wird. In diesem Zusammenhang soll auch geklärt werden, welche gemeinsamen Schnittstellen das GMF / RAP aufweisen, um mit Minimalem manuellem Eingriff effizient arbeiten zu können. Nachdem es sich um junge Disziplinen handelt, besteht die Möglichkeit, dass solche Verknüpfungspunkte noch gar nicht konzipiert worden sind. An dieser Stelle sollen adäquate Lösungsvorschläge präsentiert werden, um zukünftig eine homoge Zusammenarbeit zu ermöglichen.