Titelaufnahme

Titel
The Catalyst Kit : encouraging collaboration and design thinking in interactive systems development / Jürgen Spangl
VerfasserSpangl, Jürgen
Begutachter / BegutachterinPurgathofer, Peter ; Futschek, Gerald
Erschienen2008
UmfangXVII, 153, [14] S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2008
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Design / Interaktionsdesign / Softwareentwicklung / Design Thinking / Zusammenarbeit / Toolkit / User Experience / Produktentwicklung / Boundary Objects
Schlagwörter (EN)design / interaction design / software engineering / design thinking / collaboration / toolkit / user experience / product development / boundary objects
Schlagwörter (GND)Softwareentwicklung / Ganzheitliches Denken / Softwarewerkzeug
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-23958 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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The Catalyst Kit [19.54 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Eine ganzheitliche Betrachtung - die das ganze Produkt, und vor allem auch die menschliche Perspektive innerhalb eines sozialen und umfeldbedingten Kontexts umfasst - ist nach wie vor nicht die Regel in der Softwareentwicklung. Designer und Softwareentwickler sind beide Spezialisten in ihren jeweiligen Fachbereichen, es existieren jedoch nur wenige Methoden und Werkzeuge, die ein gemeinsames Verständnis des gesamten Produkts fördern und eine reibungslose Zusammenarbeit unterstützen - beginnend mit der Konzeption bis hin zum fertigen Produkt.

Meine Dissertation stützt sich auf den Diskurs über die Theorie und Praxis der Softwareentwicklung unter Bezugnahme auf aktuelle Designtheorien und auf die Forschung über boundary objects - Objekte, die von beiden Disziplinen verwendet werden und dadurch die Zusammenarbeit stärken. Die Erfahrung aus vielen Kundenprojekten und Fallstudien aus der Literatur bilden die Grundlage für die Erforschung der Zusammenarbeit von Designern und Ingenieuren in Softwareentwicklungsprojekten aus drei Perspektiven: jener des Prozesses, jener der Menschen und jener der Artefakte.

Basierend auf diesen Erkenntnissen schlage ich den Catalyst Kit vor - ein Toolkit, das eine ganzheitliche Sicht auf Softwareentwicklung unterstützt. Der Catalyst Kit fördert design thinking durch eine Fokussierung auf die Zusammenarbeit des Teams und durch die Bereitstellung von Methoden und Werkzeugen zur Verbesserung des Übergangs von Konzepten bis hin zum Endprodukt. Wenn man Softwareentwicklung als Dialog der beteiligten Disziplinen sieht, kann man die Perspektive jedes einzelnen von den Standpunkten der anderen aus verstehen. Das Erklären und Begründen der verwendeten Methoden, Instrumente und Werkzeuge der jeweiligen Disziplin verbessert das Verständnis und fördert die Teamarbeit - und führt so zu besseren Produkten.

Zusammenfassung (Englisch)

A holistic view - including the product as whole and above all the human perspective within the social and environmental context - on software development is still not standard. Designers and software engineers are both experts in their respective specific field, yet only few methods and tools exist to build a common understanding of the overall product to support a smooth collaboration between them - from the first concepts to the actual product.

My thesis builds upon discussions on the theory and practice of software development in the perspective of design theory and upon the research on boundary objects - objects which are shared by both disciplines to empower collaboration. The experience acquired from many industry projects and case studies from the literature provide the basis for researching the collaboration between designers and engineers on software development projects from three different viewpoints: process, people, and artifacts.

Based on those findings I propose a toolkit - the Catalyst Kit - to encourage a holistic view on software development. The catalyst kit fosters design thinking by focusing on the collaboration within the team and by providing methods and tools to improve the transition from concepts to the final product. By treating software development as a dialog between disciplines we can understand each perspective separately from different points of view. Communicating the rationale of the methods, instruments and tools of each discipline supports better understanding and better team work, and leads to better products in the end.