Titelaufnahme

Titel
LCC-basierte Untersuchung von Rillenschienenweichen / von Matthias Waibel
VerfasserWaibel, Matthias
Begutachter / BegutachterinOstermann, Norbert ; Rüger, Bernhard
Erschienen2008
Umfang105 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)LCC / Lebenszykluskosten / Rillenschienenweichen / Instandhaltung Straßenbahn / RAMS
Schlagwörter (EN)LCC / Life Cycle Costs / Life Cycle Costing / Grooved rail switches / Maintenance tramway / RAMS
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-23819 Persistent Identifier (URN)
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LCC-basierte Untersuchung von Rillenschienenweichen [5.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Straßenbahninfrastruktur zeichnet sich durch hohe Investitionskosten aus, was für die Wiener Linien GmbH & Co KG erhebliche jährliche Abschreibungen zur Folge hat. Die Rillenschienenweichen stellen aufgrund ihrer Verschleißanfälligkeit im Zungen- und Herzstückbereich sowie bei den elektrischen Anlagen einen entscheidenden Kostenfaktor im Straßenbahn-Oberbau dar. Im Rahmen dieser Arbeit wird mit einer LCC (Life Cycle Costs) - Analyse versucht, etwaige Kostentreiber einer Rillenschienenweiche zu identifizieren und Optimierungspotentiale aufzuzeigen.

Die Analyse zeigt, dass eine LCC-Betrachtung einer Rillenschienenweiche der Wiener Linien nur sehr begrenzt durchführbar ist. Eine ständige Kontrolle der RAMS (Reliability, Availability, Maintainability, Safety) - Performance sowie eine damit verbundene laufende Überwachung der Systemleistung sind bei den Wiener Linien noch nicht vollständig implementiert. Eine Ermittlung des Aufwands zu Aufrechterhaltung des gewünschten Leistungsniveaus ist deshalb nur auf Basis von Schätzungen möglich. Aus Mangel an strukturierten Daten, die eine objektbezogene Zuordnung der Kosten ermöglichen, konnte lediglich eine grobe Darstellung der Kostenströme erreicht werden.

Um zukünftig genauere Analysen durchführen zu können, muss eine genauere Datenerfassung und Datenpflege in die Prozesse der Wiener Linien integriert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The tramway-infrastructure is characterised by high investment costs, which cause significant annual depreciations for the Wiener Linien GmbH & Co KG. As a result of the sensibility of the switch blade, the frog and the electrical elements, the grooved rail switches represent an essential cost factor in the tramway track-sytem.

Within the scope of this master's thesis an LCC (Life Cycle Costs) - Analysis is conducted in order to determine any cost drivers of grooved rail switches and identify possible optimisation potentials.

The analysis shows that an efficiant LCC-Aproach to grooved rail switches of the Wiener Linien is not feasible. A continuous monitoring of the RAMS (Reliability, Availability, Maintainability, Safety) - Performance as well as an associated collateral surveillance of the system performance are not included into the processes of the Wiener Linien yet. The evaluation of the expenses to maintain the required performance level is only based on estimations. For lack of structured data, which enable a material-related allocation of costs, only an approximate statement of the future costs can be submitted.

In order to be in a position to conduct a prospective analysis, the Wiener Linien have to integrate a more detailled data collection and data administration into their operational sequences.