Titelaufnahme

Titel
A comparative study on the facades and the floor plans of traditional town houses in Taiwan by shape grammars with selected examples from Steyr and Innsbruck in Austria / Yu-Chen Sung
VerfasserSung , Yu-Chen
Begutachter / BegutachterinLehner, Erich ; Schramm, Helmut
Erschienen2006
UmfangXV, 263 BI. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2006
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)traditionelle Stadthäuser / Formgrammatik / Taiwan / Steyr / Innsbruck
Schlagwörter (EN)traditional town houses / Shape Grammars / Taiwan / Steyr / Innsbruck
Schlagwörter (GND)Taiwan / Stadthaus / Bauform / Traditionale Kultur / Geschichte / Steyr / Stadthaus / Bauform / Traditionale Kultur / Geschichte / Innsbruck / Stadthaus / Bauform / Traditionale Kultur / Geschichte
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-21121 Persistent Identifier (URN)
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A comparative study on the facades and the floor plans of traditional town houses in Taiwan by shape grammars with selected examples from Steyr and Innsbruck in Austria [11.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ein Vergleich historischer Stadthäuser ist wichtig und sinnvoll zur Erhaltung des kulturellen Erbes in vielen europäischen und asiatischen Ländern. Die interessante Tatsache dabei ist, dass sich an traditionellen Stadthäusern, sowohl in Taiwan als auch in Österreich, Kennzeichen der einheimischen Volkskultur, des Wohnstils und der Wirtschaft ablesen lassen. Diese Häuser sind an vielen Plätzen in historischen Städten zu finden und boten Raum als Handelsplätze für fast alle historischen Gesellschaften.

Taiwan - ein kleines Land mit einer Geschichte von nur 450 Jahren - zeigt europäische, japanische und chinesische Einflüsse in seinen historischen Stadthäusern. Für die folgende Arbeit wurden historische Stadthäuser von geschichtsträchtigen Regionen, welche sich von Norden bis Süden des Landes erstrecken, ausgewählt. Es wurden die "Dihwa street" in Taipeh, sowie die Städte Daxi, Lukang und Xinhwa zum Vergleich herangezogen. Österreich hat eine sehr reiche architektonische Tradition und ein bedeutendes historisches Erbe, welches sich nicht nur in der öffentlichen Architektur, sondern auch an historischen Stadthäusern zeigt. In dieser Studie wurden die Städte Steyr (Oberösterreich) und Innsbruck (Tirol) als Beispiele ausgewählt.

Die dabei angewandte Methodologie wird unter dem Begriff "Shape-Grammar" (Formgrammatik) zusammengefasst. Mit Hilfe dieses Ordnungssystems können Form und Stil durch eine angewandte "Shape Language" (Formsprache) analysiert werden. "Shape Grammar" ist ein Zweig der Architekturmorphologie, welcher sich mit der Anaylse von Formen und Räumen in der Architektur befasst. "Shape Grammar" wurde hier angewandt, um Ansichten und Grundrisse von traditionellen Stadthäusern anhand angewandter Beispiele zu erklären. Die Darstellung erfolgt anhand einer Reihe von Regeln, die sowohl von der Betrachtung traditioneller Prozesse von Design und Konstruktion als auch kultureller Einflüssen abgeleitet werden. In dieser vorliegenden Studie stellt sich heraus, dass Geometrie die selbe wissenschaftliche Bedeutung zukommt, wie Mathematik, welche auch als Unterstützung der architektonischen Taxonomie dienen kann.

Der Forschungsansatz besteht darin, die historischen und geographischen Hintergründe anhand der Stadthäuser zurück zu verfolgen. Das Literaturverzeichnis in Kapitel 2 soll zum besseren Verständnis von historischen Stadthäusern - ausgehend von der bereits vorhandenen Literatur zu diesem Thema - helfen. In dieser Studie werden Fassadenelemente und Stockwerkspläne von historischen Stadthäusern als Regelwerk für diese "Shape Grammar" herangezogen. Diese "Shape Grammar" wird für die Fassaden und Stockwerkspläne Taiwanesischer historische Stadthäuser in den Kapiteln 3 und 4 erarbeitet und für Österreich im Kapitel 5. Die genauen Ergebnisse dieses Vergleiches von Fassaden und Stockwerksplänen werden in Tabellen genau aufgelistet.

Die folgende Studie ist als eine Einführung in die Welt der Formgrammatik zu verstehen. Sie ist deshalb einem Text vorzuziehen, weil sie die Unterschiede in der Architektur besser erklärt und gleichzeitig Konzepte für Projekte bereitstellt, welche außerdem auch von Architekten für eigene Projekte generiert werden können. Somit ist sie anwendbar für die praktische Arbeit des Erfassens und Umwandelns von Modellen der Architekturgeschichte. Dies ist gleichzeitig Geheimnis und Charme, welche dem architektonischen Design und der Forschung an der "Shape Grammar" entspringen einer Sprache, welche das Erfassen moderner und historischer Architektur erleichtert.

Zusammenfassung (Englisch)

A comparative study of traditional town houses is significant and useful for the preservation of cultural assets in many European and Asian countries. The most interesting fact is that the traditional town houses, both in Taiwan and Austria are representative of the features of indigenous folk culture, dwelling styles and businesses. They were located all over in the old towns and played an important role in offering commercial space for almost all historical communities. Taiwan, a small country with a history of only four hundred and fifty years, demonstrates the influences of Europe, Japan and China in her traditional town houses. Traditional town houses from four Taiwanese historical areas extending north to south have been chosen, which are Dihwa street in Taipei, Daxi, Lukang and Xinhwa, for the purpose of performing comparisons. Austria has a brilliant architectural tradition and heritage which is not only evident in public architecture but also represented well in its traditional town houses. In this comparative study, some traditional town houses from Steyr (Upper Austria) and Innsbruck (Tyrol) have been selected as examples.

The main methodology used is shape grammar, which can analyze form and style by applying shape language. Shape grammar is a branch of architectural morphology which is a study that analyzes forms and spaces in architecture. Shape grammar has been applied to explain the facades and floor plans of traditional town houses with chosen examples. It is presented in a series of rules that are derived from considerations of traditional processes of design and construction as well as from cultural influences. In this research we see that geometry has acquired the same scientific significance that has been processed by mathematics, which can also support architectural taxonomy.

The historical and geographical backgrounds have been retraced as overtures to the study of the traditional town houses. The literary review in Chapter 2 helps us to build up a good understanding of traditional town houses from the existing researches. In this research, the elements to be compared in the facades and floor plans of traditional town houses would be set up as rules for these shape grammars. The shape grammars for the facades and floor plans of Taiwanese traditional town houses will be first developed in Chapter 3 and 4, and subsequently for Austria in Chapter 5. The results of the comparisons of the facades and floor plans will be precisely listed in tables. This research brings us into a world of shape language which is better than text to explain architectural forms and also provides concepts for projects while also being free to be generated by all architects themselves. This can be practical for recording and rebuilding the models of the architectural tradition. Therefore I believe this is the mystery, charm and satisfaction of carrying out architectural design and research with individual shape language. Through this language, it is easier to pursue both modern as well as traditional architecture.