Titelaufnahme

Titel
Tangible Tabletop Gaming : die Ebene zwischen Brett- und Videospiel / Michal Idziorek
VerfasserIdziorek, Michal
Begutachter / BegutachterinWagner, Ina ; Psik, Thomas
Erschienen2007
Umfang106 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2007
Anmerkung
Text in dt. Sprache
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)tangibility / tabletop / spiele / hybrid / brettspiel / videospiel / colortable / tangible user interface / cscw
Schlagwörter (EN)tangibility / tabletop / gaming / hybrid / board game / video game / colortable / tangible user interface / cscw
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-21086 Persistent Identifier (URN)
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Tangible Tabletop Gaming [2.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Trotz der bestehenden technischen Möglichkeiten, wurden nur sehr wenige Versuche unternommen die Qualitäten von Brett- und Videospielen in einem hybriden System zu verbinden. Diese beschränken sich auch fast ausschließlich auf den universitären Bereich und es existiert derzeit keine ernstzunehmende, kommerzielle Spielplattform dieser Art. Beide Spielarten scheinen, obwohl ein Kombinationsversuch, aufgrund der Bereicherung des Spieleerlebnisses, nahe liegend wäre, ihren traditionellen Domänen treu zu bleiben.

Während Videospiele vor allem mit Graphik, Sound, detaillierten Realitätsmodellen und der Möglichkeit über das Internet gegen Spieler aus aller Welt anzutreten, beeindrucken, sind dieselben nicht im geringsten in der Lage, mit primitivsten Brettspielen, wie "Mensch ärgere dich nicht" mitzuhalten, wenn es um die sozialen, zwischenmenschlichen Spielaspekte geht.

Diese Arbeit beschäftigt sich nun mit den Möglichkeiten und dem Potenzial des Einsatzes von greifbaren Benutzerschnittstellen, so genannten "Tangible User Interfaces" im spielerischen Bereich. Ein Konzept für ein System zur Kombination der beiden Spielarten wird vorgestellt, dessen Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit anhand qualitativer Studien, vorwiegend in Form von Interviews, unter potenziellen Spielern begründet wird.

Darüber hinaus wird auch ein, im Rahmen dieser Arbeit entstandenes, konkretes hybrides Spiel für den "ColorTable" präsentiert. Dabei können mehrere Spieler simultan auf einem virtuellen Spielfeld Grundstücke kaufen, Fabriken bauen und untereinander Handel betreiben. Bei dem vorgestellten Spiel läuft die Interaktion, im Gegensatz zu herkömmlichen Brettspielen, nicht rundenbasiert sondern in Echtzeit ab. Die Spieler können also jederzeit ins Spielgeschehen eingreifen, wobei die gesamte Interaktion mit dem System, über physische Spielsteine abläuft. Der "ColorTable" ist ein am IGW Institut der Technischen Uni Wien von der Multidisciplinary Design Group entwickeltes experimentelles, vielseitig einsetzbares Mehrzweck "Tangible User Interface".

Zusammenfassung (Englisch)

Despite the existing technical possibilities only very few attempts to combine the qualities of board- and videogames, within a hybrid system, have been made so far. These approaches are majorily limited to academic prototypes and no serious commercial platform of this type exists.

Nowadays videogames can offer sophisticated graphics and sound as well as detailed modelling of several aspects of reality, i.e. Havok Physics.

Videogames also have the potential to allow internet-play with players from all around the world. On the other hand social and interpersonal aspects are very poor compared to, even the simplest, board games. So a hybrid game should combine the possibilities of video games with the rich interpersonal experience of a board game.

Such a hybrid game, where the players can simultaneously buy land, build facilities and exchange goods, using physical tokens, was implemented and evaluated on the "Tangible ColorTable" at the IGW Institute.

The work presented explores the possibilities and the potential of utilizing "Tangible User Interfaces" for a new type of hybrid games. A concept for the combination of board- and videogames and the justification of the necessity of such systems, are discussed.

Qualitative studies, primarily interviews with prospective players, substantiate the need of a hybrid gaming platform.