Titelaufnahme

Titel
Analyse der Heizlastberechnung für Niedrigenergiehäuser am Beispiel einer Wiener Passivhauswohnanlage / von Tanja Glöckl
VerfasserGlöckl, Tanja
Begutachter / BegutachterinBednar, Thomas
Erschienen2007
Umfang86 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Passivhaus / Heizlast / Zuluftheizung / Simulation / Wärmeverluste / Wärmegewinne
Schlagwörter (EN)passive house / heat load / simulation / heat losses
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-19922 Persistent Identifier (URN)
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Analyse der Heizlastberechnung für Niedrigenergiehäuser am Beispiel einer Wiener Passivhauswohnanlage [2.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Passivhaus zeichnet sich durch das Erhalten eines behaglichen Innenklimas ohne Verwendung eines konventionelle Heizsystem aus. Um die Behaglichkeit gewährleisten zu können, wurden diverse Kriterien definiert. Der erforderliche Heizwärmebedarf kann durch erwärmte Zuluft über das ohnehin notwendige Lüftungssystem zugeführt werden. Die begrenzte Heizleistung der Zuluftheizung führt zum Heizlastkriterium. Aufgrund der Sensibilität des Systems ist eine genaue Kenntnis des Gebäudeverhaltens erforderlich.

Die derzeit geltenden Normen berücksichtigen Wärmeverluste aber keine Gewinne. Daher übersteigen die nach den Normen berechneten Heizlasten die tatsächlich auftretenden.

Die stationäre Berechnung liefert maximale Heizlasten, wenn die für die Heizlastauslegung maßgeblichen Tage und die zugehörigen Einflussparameter bekannt sind. Die Auslegungstemperaturen sind fiktive Temperaturen, in welchen sich die thermische Speicherfähigkeit und der Dämmstandard des Gebäudes widerspiegeln. Gegenständlich werden die Auslegungstemperaturen für das Wiener Klima ermittelt.

Die Simulation liefert unter Berücksichtigung der Gebäudedynamik eine realitätsnahe Berechnung der Heizlast.

Die Ergebnisse der Heizlastermittlung nach der derzeit gültigen Norm, der stationären Berechnung und der Simulation wurden in der Arbeit verglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

The passive house is characterized by a comfortably inside climate without a conventional heating system. To ensure a thermal comfort, different criteria were defined.

The heating demand can be supplied by warmed input air via the anyway needed ventilation system.

The limited heating performance of an input air heating leads to the heat load criterion.

The steady-state calculation ensures maximum heat loads if the relevant day and the appropriate influencing parameters are known. The design temperatures are fictitious temperatures where the thermal storage capacity and the standard of thermal insulation are included. Design Temperatures were calculated for the Viennese climate.

The thermal simulation provides a realistic calculation of the heat load with consideration to the building dynamics.

The results of the heat load calculation according to the currently valid codes, the steady-state calculation and the thermal simulation were compared.