Titelaufnahme

Titel
Nachhaltige Bauindustrie, Baupraxis und Gebäudebetrieb : die Rolle des Facility Managers / Alireza Ghaemi
VerfasserGhaemi, Alireza
Begutachter / BegutachterinMahdavi, Ardeshir ; Jodl, Hans Georg
Erschienen2007
Umfang202 Bl.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2007
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. Referenz0eBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Facility Management / Nachhaltige Baupraxis
Schlagwörter (EN)Facility Management / Sustainable construction practices
Schlagwörter (GND)Facility-Management / Nachhaltigkeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-19889 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Nachhaltige Bauindustrie, Baupraxis und Gebäudebetrieb [7.66 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bauindustrie, in ihrem gesamten Umfang, leistet weltweit signifikante Beiträge zur wirtschaftlichen Entwicklung in jedem Land.

Jedoch, während, diese Industrie, als Vervielfachungsfaktor der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung dient, verbraucht sie auf der einen Seite, die natürlichen, nicht erneuerbaren Vorräte des Planeten unnachhaltig und ist auf der anderen Seite, der Hauptverschmutzer unserer Umwelt und die Ursache für globale Sorgen, wie Dezimierung von natürlichen nicht erneuerbaren Energiereserven, sowie Luftverschmutzung und der daraus resultierenden Klimawandel und Erderwärmung. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass beispielsweise, der Anteil des Gebäudebetriebes an CO2-Emissionen in vielen industrialisierten Ländern über 50% der Gesamt-CO2-Emissionen aus allen Industrien samt motorisiertem Verkehr ausmacht. Auf Grund derzeitiger Herausforderungen, die als Resultat von regionalen und globalen Umweltschäden und Luftverschmutzung die Erde konfrontieren, sind jetzt rigorose Maßnahmen notwendig, so dass die nächsten Generationen der Heutigen keine Nachlässigkeit vorzuwerfen haben.

Es wird davon ausgegangen, dass durch Modifizierung der heutigen Vorgangsweisen, Technologien und wichtiger noch, durch Verlagerung der traditionellen Entscheidungsprozesse hinzu Umweltbewusstsein, die Bauindustrie sich allmählich in Richtung der Nachhaltigkeit bewegen könnte, wie zahlreiche Agenda, Conventionen und Abkommen der Vereinten Nationen definieren. Tatsache ist, dass durch gigantische Investitionen und Erschaffung von großen Gebäudekomplexen, wie z.b. Bürogebäude, in den letzten Jahrzehnten, eine Substanz von Baulichkeiten entstanden ist, die den heutigen Erwartungen und Anforderungen speziell im Bezug auf den Umweltstandards, Gesundheit und Sicherheit, nicht gänzlich gerecht wird.

In diesem Zusammenhang, kann die Rolle des Facility Managers zur Erreichung der obgenannten Ziele nicht oft genug betont werden, insbesondere bei großen Gebäudekomplexen, die vor 3-4 Jahrzehnten gebaut worden sind. Nahezu alle diese Gebäudekomplexe, die in den letzten 5 bis 10 Jahren keiner wesentlichen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten unterzogen worden sind, brauchen dringende Verbesserungsmaßnahmen, sollte effektive Nachhaltigkeit im Bezug auf Umwelt und Energieeinsatz erreicht werden wollen. Faciltiy Manager von solchen Gebäuden könnten die Entscheidungsprozesse eingehend Beeinflüssen, wenn es um die effektive Integration von ökologischen und ökonomischen Richtlinien und Durchführungsstrategien zur Erreichung der neuen Ziele geht. Des weiteren, genaue Informationen und Daten im Bezug auf Nutzerverhalten in großen Bürogebäuden sind wichtige Faktoren zur Optimierung der Verwendung von Medien und Energie. Facility Management's Planungen und Strategien können nicht in Isolation durchgeführt werden. Die Art des Verbrauches verschiedener Medien durch die Belegschaft solcher Gebäude muss immer berücksichtigt werden. Dafür ist das Sammeln von Informationen und Daten und deren Auswertung und Analyse als Eingangsparameter für die Planung und Implementierung, unabdingbar. Es ist nachweisbar, dass dadurch, erhebliche Einsparungen sowohl umweltbezogene als auch kostenmä[beta]ige im Verbrauch von Medien erreicht werden können. Mit anderen Worten, Nutzbarmachung von Informationen, sowie Beiträge anderer Beteiligter sollen die Eckpfeiler der Durchführung von umweltrelevanten Modernisierungsprojekten in großen Bürogebäuden sein.

Zusammenfassung (Englisch)

The building and construction industry, in general and globally, is one of the significant contributors to the overall economic development in every country. However, this industry, while having a multiplier effect on social and economic development, is on one hand consuming the natural non-renewable resources in a way that it can not be sustainable, and on the other, is a major polluter of the environment and the cause of major concerns on global issues, such as: depletion of natural non-renewable resources, air pollution and resultant climate change and global warming.

Numerous studies have revealed that, for example, the share of building operations to the carbon dioxide emissions in industrialized countries is over fifty per cent of the total carbon dioxide emissions resulting from all industrial activities including motorized transport. In light of the current challenges facing the entire world as a result of regional and global environmental degradation and air pollution, rigorous measures should, therefore, be taken now so that the current generation is not blamed by the future ones for its negligence. It is believed that by modifying the current practices and technologies and, more importantly, by shifting the traditional decision-making processes towards environmental consideration and consciousness, the building and construction industry could gradually approach the goals of sustainability as defined by various United Nations and multilateral Agendas, Conventions, Protocols and/or Treaties.

It is also an obvious fact that through huge investments and creation of large building complexes (e.g. office buildings) over the past few decades, a stock of built environment has been generated, which does not fully meet today's expectations and requirements, particularly when it relates to environmental, health and safety considerations. In this juncture, the role of facility managers, particularly for large building complexes built 3 - 4 decades ago, in achieving the above-mentioned goals cannot be overemphasized. Almost all of these building complexes that have not undergone any major renovation or refurbishment works in the past 5 to 10 years, need urgent improvements, if the expected sustainability criteria, particularly with regard to environment and energy, is to be met in an effective and efficient manner. In short, facility managers of such buildings could influence the decision-making processes immensely when it comes to the processes of the integration of environmental and economic policies as well as implementation strategies so that the new goals could be achieved effectively.

Furthermore, accurate information and data on users' behaviors of large office buildings are important inputs for the optimization of the use of resources and utilities (e.g. energy). Facility managers' plans and strategies cannot be implemented in isolation. The way utilities are used by the occupants in such buildings should always be taken into consideration. As such, collection of information and data and their analysis - to be used as input for planning and implementation purposes - is indispensable. It has been proved that by so doing, considerable savings (both environmentally and financially) in the use of utilities (e.g. electricity for lighting) could be achieved if the above-mentioned issues are taken into consideration by facility managers. In other words, harnessing user information and all other stakeholders' inputs should be the cornerstone for implementing environmental and modernization projects in large office buildings.