Titelaufnahme

Titel
Agentenbasierende Simulation einer geschlossenen Volkswirtschaft / Martin Fröhler
VerfasserFröhler, Martin
Begutachter / BegutachterinMehlmann, Alexander
Erschienen2007
Umfang60 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2008
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Spieltheorie / Agent / Simulation / geschlossene Volkswirtschaft / Lucas / Uzawa
Schlagwörter (EN)Game theory / agent / simulation / closed economy / Lucas / Uzawa
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-19048 Persistent Identifier (URN)
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Agentenbasierende Simulation einer geschlossenen Volkswirtschaft [1.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit soll ein Baustein sein, der dazu beiträgt, die Lücke zwischen den beiden Gebieten der Mikroökonomie und der Makroökonomie zu schließen. Aufbauend auf den Prinzipien und Methoden der Spieltheorie wird mithilfe einer spieltheoretischen Simulationsumgebung eine virtuelle, heterogene Population rational agierender Agenten erschaffen, die sich in wiederholtem Spiel in einer Lucas-Uzawa Volkswirtschaft ökonomisch betätigen. Die Agenten haben in jeder Periode die Wahl zwischen 3 reinen Strategien: Akkumulation von physischem Kapital, Akkumulation von Humankaptial und Konsumation. Die Agenten optimieren ihren Nutzen über einen endlichen und im Laufe des Spiels veränderlichen Zeitraum. Durch die Simulation wird gezeigt, wie bekannte Modelle der Makroökonomie mit den Methoden der Spieltheorie mikroökonomisch fundiert werden können, ohne auf mathematisch exakte, oftmals instabile Gleichgewichtsresultate zurückgreifen zu müssen.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis paper is intended to be a building block to bridge micro- and macroeconomic theory. Based on the methods of game theory, using a game theoratical simulation environment, I created a heterogeneous population of rationally acting agents. The agents act in a repeated game, according to the principles of a Lucas-Uzawa economy.

At each period they have a choice between three pure strategies:

accumulation of physical capital, accumulation of human capital or consumption. The agents optimize their utility throughout a limited, variable period of time. The simulation illustrates how macroeconomic theories can be explained with microeconomical methods of game theory, without drawing on mathematically exact results of balanced equilibria solutions.