Titelaufnahme

Titel
Entwurf und Entwicklung einer parametrisierbaren Steuerung eines Testfall-Generierungs-Tools auf Basis von datenorientierten Testverfahren / Michael Voak
VerfasserVoak, Michael
Begutachter / BegutachterinGrechenig, Thomas ; Bernhart, Mario
Erschienen2007
Umfang105, II Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)datenorientiert / Testverfahren / Äquivalenzklassenmethode / Grenzwertanalyse / Testfallgenerierung / Softwaretest
Schlagwörter (EN)data-oriented / equivalence / class / partition / boundary-value-analysis / software / testcase / generation
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-18449 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Entwurf und Entwicklung einer parametrisierbaren Steuerung eines Testfall-Generierungs-Tools auf Basis von datenorientierten Testverfahren [1.9 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden aktuelle Testfallgenerierungstools verglei-chend analysiert. Dabei zeigte sich, dass selbst gut geeignete Verfahren, die effiziente Tests mit einer geringen Anzahl von Testfällen generieren, heutzutage nicht weit ver-breitet sind. Als zentrale Fragestellung dieser Arbeit wurde untersucht, ob die Integrati-on bestehender Testfall-Design-Methoden in ein erprobtes Werkzeug den Verbreitungs-grad dieser Tools erhöhen und somit zu einer generellen Verbesserung im Bereich der Testfallgenerierung beitragen kann.

Als konkretes Fallbeispiel wurde das bestehende Testfallgenerierungstool IDATG (= "Integrating Design and Automated Test Case Generation") der Siemens AG herange-zogen und im Detail auf Verbesserungspotential analysiert. Dabei sollte einerseits die Anzahl der generierten Testfälle und deren Qualität verbessert, und andererseits die Ef-fektivität in der Fehlerfindung optimiert werden.

Der IDATG ist in der Lage, aus Testszenarien, die als Graph mit Knoten und Kanten dargestellt sind, komplette Testfälle zu generieren. Da eine große Anzahl von Datenva-riationen die Testfallmenge drastisch erhöht, werden Wege genutzt, um mit wenigen, sehr effektiven Testfällen auszukommen. Um dieses Ziel zu erreichen wurden die Äquivalenzklassenmethode und die Grenzwertanalyse implementiert. Dadurch ist auch gewährleistet, dass die Durchführungszeit eines Testzyklus minimiert wird. Aufgrund der strukturierten Vorgehensweise der Äquivalenzklassenmethode konnten nach der Implementierung alle Eingabevariablen sowie deren Wertebereiche geprüft werden. Durch die Grenzwertanalyse wurde die Qualität der Testfälle zusätzlich verbes-sert, da in den Grenzwertbereichen überdurchschnittlich häufig Softwarefehler entdeckt werden.

Basierend auf den Ergebnissen der Analysen wurde als zentrale Verbesserung die Ab-laufsteuerung des IDATG von der Einbindung der neuen Methoden, die die Testdaten für die Testfallerzeugung bereitstellen, getrennt, um Kompatibilitätsprobleme zu ver-meiden.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden also neue Methoden in einem zusätzlichen Modul implementiert. Dabei wurde darauf geachtet, dass die neu erstellten Dialoge und Funk-tionen zur Erfassung und Generierung der Testdaten unabhängig von den existierenden Teilen des IDATG arbeiten, damit Rückwärtskompatibilität gewährleistet ist. Abschließend wurde eine Evaluierung geplant, wobei der Fokus auf die Usability der neuen Dialoge, und die Qualität und Anzahl der generierten Testfälle gelegt wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

In the context of this diploma thesis test case generation tools were comparatively ana-lyzed. It showed up that even well suitable test methods, which generate efficient tests with a small number of test cases are not far common nowadays. The central question of this thesis is, to examine if the integration of existing test case design methods into an established tool can increase the spreading degree of these tools, and thus to a general improvement within the range of the test case generation can contribute.

As a concrete case study of the existing test case generation tool IDATG (= "Integrating Design and Automated test Case generation") of the Siemens AG was consulted and the improvement potential was analyzed in detail. On one hand the number of test cases shall be reduced and the quality of the generated test cases shall be improved, and on the other hand the effectiveness of the error identification shall be optimized.

IDATG is able to generate complete test cases from test scenarios, which are repre-sented as a graph with nodes and edges. A large number of data variations increase the amount of test cases extremely. To get along with few very effective test cases new methods have to be used. To reach this goal the equivalence class method and the boundary value analysis were implemented. Thus it is also ensured that the execution time of a test cycle is minimized.

As a result of the systematic procedure of the equivalence class method it is possible to test all input variables and their value ranges. By using the boundary value analysis method the quality of the test cases can be further improved, because software errors occur most frequently at the boundaries.

Based on the results of the analyses as central improvement the flow control of the IDATG was separated from the integration of the new test methods, which make the test data available for the test case generation process, in order to avoid compatibility prob-lems.

In the context of this thesis new test methods were implemented in a separate module. It was made certain that the newly created dialogs and functions for the specification and generation of the test data do not interfere with other existing parts of IDATG to ensure backward compatibility.

Finally an evaluation was planned, where the focus was put on the Usability of the new dialogues and the quality and the number of the generated test cases.