Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss der täglichen Arbeitszeitdauer auf die Produktivität / von Anna Rumpold
VerfasserRumpold, Anna
Begutachter / BegutachterinKropik, Andreas ; Prestros, Livia
Erschienen2007
UmfangVII, II, 146 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Produktivität / Arbeitszeitdauer / Einfluss
Schlagwörter (EN)Productivity / Daily working hours / Impact
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-17611 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss der täglichen Arbeitszeitdauer auf die Produktivität [3.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Leistungsfähigkeit des Menschen ist ein Schlagwort der heutigen Zeit und spielt in vielen Disziplinen eine wichtige Rolle. In einer Gesellschaft, die immer mehr in Richtung Leistungsgesellschaft geht, ist die Leistungsfähigkeit und mit ihr die Produktivität des Menschen ein wichtiger Faktor geworden - gerade in der "Arbeitswelt". Die Ansprüche an den arbeitenden Menschen werden höher und die gesetzlich definierten Arbeitszeiten, aufgrund von Überstunden, oft überschritten. Doch die Gretchenfrage lautet: Heißt mehr arbeiten auch mehr Leistung bringen? In der Fachliteratur zu diesem Thema wird die Grenze der produktiven Arbeit oftmals mit acht Stunden definiert - jede Arbeit darüber hinaus ist mit einem Leistungsabfall, verglichen mit den ersten acht Arbeitsstunden, und einer Steigerung der Kosten verbunden. Speziell in der Baubranche ist das Thema des Produktivitätsverlustes bei Mehr- und Überstundenarbeit, etwa für Mehrkostenforderungen sehr interessant. Neben der Arbeitsweise mit "kurzer Woche / langer Woche", die beinahe zum Standard geworden ist, muss auf Grund von Termindruck oftmals forciert werden. Allerdings kann bei angeordneter Forcierung, und damit einhergehender Überstundenleistung, nicht mehr von der vollen Produktivität der Ausführenden ausgegangen werden. Daraus kann sich der Anspruch auf Mehrkostenforderungen ergeben. Ziel der Arbeit ist es eine Hilfestellung für eventuelle Mehrkostenforderungen zu geben und ein Hilfsmittel zur Bewertung des Produktivitätsverlustes bei unterschiedlich belasteten Arbeiten zur Verfügung zu stellen. Neben der Darstellung der gesetzlichen Grundlagen und deren Unterschiede, wird die Produktivität aus unterschiedlichen Gesichtspunkten definiert. Der Kern der Arbeit stellt jedoch die Untersuchung des Produktivitätsverlustes in der Praxis dar. Hierfür wurden unterschiedliche Belastungsarten der baubranchenspezifischen Arbeit untersucht und die Produktivität der Arbeiter in den einzelnen Arbeitsstunden ermittelt. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt einen deutlichen Produktivitätsverlust.

Zusammenfassung (Englisch)

Performance and productivity have become buzzwords today, with a major role in many different disciplines. In a society focusing more and more on achievement, the performance and, along with it, the productivity of the individual has become a key factor, not least in the workplace. The requirements people have to satisfy at work are growing, and legally defined working hours are often exceeded due to overtime work. But the crucial question in this context is: Does working more necessarily mean better performance and more productivity? The literature on this topic often defines the limit for productive work with eight hours - any hours worked beyond that result in a deterioration of performance and an increase in costs. The issue of extra and overtime work entailing productivity losses is especially interesting in the context of the construction industry. In addition to the quasi-standard model of 'short week / long week ', tight deadlines often lead to extra time pressure. However, in situations where overtime work is 'ordained' by the management, it can no longer be assumed that the people doing the work can provide full productivity, with claims for compensation of extra cost as a possible result. The purpose of this paper is to provide an aid in situations where compensation for extra cost is claimed as well as an aid for assessing the loss of productivity incurred in different types of work. As well as describing legal frameworks and their differences, the paper looks at productivity from different angles. The key topic of the paper, however, is to analyze loss of productivity in practice. For this purpose, different types of strain found specifically in construction work were analyzed, and the productivity of workers during specific working hours was determined. The evaluation of the results shows a marked loss in productivity.