Titelaufnahme

Titel
Solarbetriebenes Freizeitfahrzeug / von Andreas Maresch
VerfasserMaresch, Andreas
Begutachter / BegutachterinVeljkovic, Dragan ; Schrödl, Manfred
Erschienen2007
Umfang101 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2007
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)solar / Fahrzeug / permanentmagneterregte Synchronmaschine / Wechselrichter / sensorlos
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-16435 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Solarbetriebenes Freizeitfahrzeug [3.97 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines solarbetriebenen Freizeitfahrzeuges. Das Fahrzeug erreicht auf ebener Fahrbahn eine Geschwindigkeit von 20km/h. Es bietet Platz für zwei Personen. Falls eine Steigung bewältigt werden muss, so gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe von Fahrradpedalen zusätzliche Kraft aufzubringen.

Hierfür wurde ein fertiges Grundgerüst verwendet und umgebaut. Die mechanischen Arbeiten beinhalten die Konstruktion bzw. den Umbau des Bremssystems, um die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen. Weiters wurde ein Dach konstruiert, welches die Solarmodule beinhaltet. Es wurden ein Steuerhebel und ein Armaturenbrett entwickelt. Das Armaturenbrett beinhaltet diverse Anzeigen und Steuereinheiten. Einige elektrische Komponenten wurden zugekauft. Dazu gehören unter anderem ein Laderegler, eine Gleichspannungsquelle, ein Motor und Bleiakkumulatoren. Die benötigte Energie wird von den Bleiakkumulatoren zur Verfügung gestellt. Zum Laden dieser Akkumulatoren wird die Energie von den Solarmodulen verwendet. Um eine hohe Anzahl an Ladezyklen der Akkumulatoren zu erreichen, wird ein Laderegler verwendet, welcher die Akkumulatoren schonend in einem vierphasigen Verfahren auflädt. Weiters können die Akkumulatoren mit Hilfe einer Gleichspannungsquelle und eines Netzanschlusses geladen werden.

Als Motor wird eine permanentmagneterregte Synchronmaschine verwendet.

Diese Maschine ist als Radnabenmotor ausgeführt. Mit Hilfe der entwickelten Leistungselektronik wird ein Drehmoment von 50Nm erreicht.

Die Leistungselektronik beinhaltet die benötigten drei Halbbrücken, diverse Messschaltungen und eine Sicherheitsabschaltung zur Vermeidung unerlaubter Betriebszustände. Zur Regelung der Leistungselektronik wird ein DSP verwendet. Diese Regelung erfolgt sensorlos. Hierzu wird bei niedrigen Drehzahlen bzw. bei Stillstand das INFORM-Verfahren verwendet.

Bei höheren Drehzahlen wird auf das Spannungsmodell zurückgegriffen.