Titelaufnahme

Titel
Die ethischen Aspekte von Informations- und Kommunikationstechnologie-Implantaten (IKT)im menschlichen Körper in spezieller Bezugnahme auf ihre Anwendungsfelder / Anna Maria Gittli Muster
VerfasserMuster, Anna Maria Gittli
Begutachter / BegutachterinWagner, Ina
Erschienen2007
Umfang120 Bl.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2007
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Ethik / Implantat / Mensch / Chip / RFID / Medizin / Leistungssteigerung / Identifizierung / Überwachung / Verbesserung
Schlagwörter (EN)ethics / implant / human / chip / RFID / medicin / improvement / identification / surveillance
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-15772 Persistent Identifier (URN)
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Die ethischen Aspekte von Informations- und Kommunikationstechnologie-Implantaten (IKT)im menschlichen Körper in spezieller Bezugnahme auf ihre Anwendungsfelder [0.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es die ethische Vertretbarkeit von IKT-Implantaten zu untersuchen. Hierbei beschränkt sich die Studie auf die Implantierung zu humanmedizinischen Zwecken, Zwecke der Leistungssteigerung, sowie der Identifizierung und Überwachung von Menschen, d.h. es wird weder auf die Chipimplantierung bei Tieren noch auf alternative Möglichkeiten wie wearable computing detailliert eingegangen.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig die Thematik aus rechtlicher und ethischer Sicht zu beleuchten. Bislang gibt es noch keine explizite gesetzliche Regelung für IKT-Implantate, daher werden die allgemein anerkannten Grundrechte geltend gemacht, welche die Implantierung bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen erlauben. Die ethischen Fragen, die sich hier stellen, sind an sich nicht neu, bedürfen aber aufgrund der Verflechtung diverser Wissenschaftsgebiete einer neuen Klärung. Manche dieser Fragen können deutlich, andere weniger deutlich beantwortet werden.

Das Ergebnis der Studie ist, dass IKT-Implantate an sich ethisch vertretbar sind, da sie bereits seit Jahren erfolgreich in der Medizin eingesetzt werden. Der Grundsatz der Zweckangabe verlangt allerdings, dass zwischen Implantaten für medizinischen und nichtmedizinischen Nutzen unterschieden wird, da diese aus ethischer Sicht separat beurteilt werden. Medizinisch nicht indizierte Eingriffe sind aus der Sicht der Ethik höchst fragwürdig.