Titelaufnahme

Titel
Erholungsgebiet "Stausee Klaus" / von Walter Grössl
VerfasserGrössl, Walter
Begutachter / BegutachterinKeck, Herbert
Erschienen2008
Umfang84 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2008
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Ferienhaus / Bauen am Wasser / Feriensiedlung
Schlagwörter (EN)leisure residence / built at water / holiday resort
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-13983 Persistent Identifier (URN)
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Erholungsgebiet "Stausee Klaus" [5.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Grundsätzlich war die Idee der Bau einer Ferienanlage in Verbindung mit dem Nationalpark Kalkalpen hinsichtlich Ökologie, Umwelt und Einbindung in die Natur. Da der Nationalpark von Gebirgszügen und vielen Gewässern durchzogen wird und das Hauptaugenmerk auch auf diesem einzigartigen Naturraum liegt, war es naheliegend, am Wasser zu bauen.

Da die bestehende Freizeitanlage in Klaus am Wasser und eingebettet in einem Tal liegt, eignet sich der Standort ideal als Ausgangspunkt für dieses Projekt. Durch die zentrale Lage sind alle Einrichtungen des Nationalparks sowie Ortschaften und Gemeinden in der Umgebung bestens erreichbar. Aufgrund der Pyhrnbahnstrecke der ÖBB mit Haltestelle in Klaus in unmittelbarer Nähe des Stausees kann die Anlage auch mit dem öffentlichen Verkehr erreicht werden, weiters ermöglicht der Radweg entlang des Steyrtals, die Natur mit Verzicht auf ein Kraftfahrzeug zu erleben. Mit der Neugestaltung der Ferienanlage wurde versucht, ein Bindeglied zwischen Wasser und Land herzustellen. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Vegetation galt es, naturverbunden und mit dem Einsatz von Rohstoffen der Region zu bauen. Die Anlage wurde so konzipiert, dass diese sowohl Urlaubern als auch Tagesgästen einen Aufenthalt ermöglicht. Neben dem Genuss des Naturraumes und der Entspannung vom Alltag sollte diese aber auch einen gewissen Komfort bieten, um den Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden.

Beim Entwurf wurden vorhandene Gebäudestrukturen in ihrer Lage soweit als möglich belassen, ein Neubau der Gebäude aufgrund des Alters und der teilweise baufälligen Substanz waren jedoch unumgänglich. Der Bereich des Hauptgebäudes wurde durch südwestliche Ausrichtung zur gesamten Anlage hin orientiert und beinhaltet neben einem Restaurant und Cafe auch die Rezeption und eine Infostelle zum Nationalpark Kalkalpen. In der nördlichen Bucht wurde das Bootshaus im Zuge des Entwurfs durch eine neue Kanuschule erweitert.

Den zentralen Punkt bildet der in einer vorhandenen Senke angelegte Badeteich mit angrenzender Bucht. Dieser ist das Bindeglied zwischen öffentlichem und privatem Bereich und trennt das Grundstück ohne weitere bauliche Maßnahmen. Die südliche Bucht wurde künstlich geschaffen, um auch den Bewohnern der Ferienhäusern abseits des Ufers die Möglichkeit zu bieten, am Wasser zu wohnen. Weiters kann diese zum Baden genutzt werden, ohne auf den offenen Stausee schwimmen zu müssen. Die Häuser am westlichen Grundstücksufer liegen direkt am Wasser, verfügen über einen Bootssteg und sind daher noch flexibler.